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Neues Land: Schweiz

Neuer Pin: Basel

Was hatten bzw. haben wir einen genialen Sommer in Deutschland dieses Jahr. Somit war unsere Sommerpause in Köln einfach nicht zu toppen. Jeden Tag draußen unterwegs oder den ganzen Tag im Garten verbringen und sich der Selbständigkeit widmen. Aber dazu an anderer Stelle bald mehr.

Trotz den perfekten Umständen, hatte es schon nach den ersten Tagen in Köln wieder gekribbelt. Unser Reisefieber scheint sehr ausgeprägt zu sein und meldete sich postwendend nach der Ankunft, Mitte Mai, aus Bangkok wieder.

Dieses Mal sollte sich die erste Reise nach der Sommerpause anders gestallten als sonst. Der Grund dafür sind Linda & Till aus Basel. Die zwei haben wir im Februar 2017 in Vietnam kennengelernt. Dort haben wir gekonnt eine 7-stündige Zugverspätung sowie eine anschließende 12-stündige Zugfahrt gemeinsam gemeistert und uns dann zu einem späteren Zeitpunkt nochmal in Hanoi getroffen um einen schönen Abend zu verbringen.

In den letzten 19 Monaten, die wir Non-Stop unterwegs waren, haben wir ziemlich viele Menschen aus aller Herren Länder kennengelernt. Die Kontakte zu den unterschiedlichsten Menschen machen für uns ein großes Stück der Reise aus. Bei Linda & Till hat vieles sehr gut gepasst und man hat über die Zeit den Kontakt gehalten. Sogar kleine Reisepläne haben wir zusammen geschmiedet, wozu es bis jetzt aber leider noch nicht gekommen ist. Dafür haben wir uns umso mehr auf den Besuch in der Schweiz gefreut.

Endlich wieder den Rucksack packen und auf Reise gehen. Was haben wir es vermisst.

Basel am Rhein

Irgendwie hat es uns bis jetzt noch nicht wirklich in die Schweiz gezogen. Zwar haben wir schon viele Tipps zu unserem Nachbarland bekommen. Aber abgesehen von kleinen Mini-Stops auf der Durchreise, gab es bisher noch keinen richtigen Besuch von uns.

Mit riesiger Vorfreude auf das Neue im Gepäck, ging es die entspannten 500 km von Köln in die Grenzstadt *Basel. Mit einem kurzen Zwischenstopp in Frankreich. Als wir um die Mittagszeit über die Grenze fuhren, wurde uns erst einmal klar, dass Basel wirklich sofort hinter dieser liegt und es nur noch 5 Km zu unserem Ziel sind. Selbst die Baseler Stadtbahn fährt über die Grenze bis Weil am Rhein.

Den ersten Abend haben wir auf der Wohnungs-Terrasse über den Dächern Basels verbracht sowie später in einer kultigen Sportskneipe. Die Zeit verflog nur so. Bis tief in die Nacht ging es ums Reisen und “Gott und die Welt”.

Mit den perfekten Stadtführern, versteht sich natürlich von selbst, sind wir dann am nächsten Morgen etwas verkatert losgezogen. Locals in einer fremden Stadt an seiner Seite zu haben, ist das Beste. Über die gesamten Tage haben wir unglaublich viel über die Basler Geschichte gelernt und so gut wie jede Stadt-Ecke unsicher gemacht. Wir finden, Basel hat es echt drauf! Eine schöne Stadt am Rhein mit gemütlichem Flair und, besonders im Sommer, einem vielseitigen Programm für die Basler und die wenigen Touristen. Davon können sich andere Städte gerne eine Scheibe abschneiden.

Als absolutes Highlight, können wir jedem ein “Rhein-Schwum” durch Basel empfehlen. Wir, als Kölner, haben es eher nicht so mit dem Schwimmen im Rhein. Aber in Basel ist es besonders im Sommer die Volkssportart Nummer 1. Überall am Flussufer gibt es die Möglichkeit in den Rhein einzusteigen und sich dann, mit der Strömung, Flussabwärts treiben zu lassen. So geht es, wenn man möchte, eine gute halbe Stunde – einmal von “Anfang Basel bis zum Ende der Stadt”. Zusammen mit Hunderten Schwimmlustigen, hatten wir einen riesen Spaß.

Das Basler Umland

Neben den Tagen mitten in Basel ,haben wir auch einen kleinen Ausflug ins Basler-Umland gestartet. Die Schweizer Natur hat ja einiges zu bieten und einen kleinen Teil davon haben wir uns in dem Ort Wasserfallen angeschaut. Von dem urigen Örtchen, sind wir mit der Gondel, auf den gleichnamigen Berg gefahren. Absolute Ruhe und ein tolles Panorama inklusive. Der Ort eignet sich auch wunderbar zum Wandern, wie wir es auch schon in Österreich in St. Anton gemacht haben.

Sportlich wurde es nun bei der Abfahrt. Ein ganz neues Erlebnis für uns. Denn statt der Gondel (oder im Sommer die eigenen Füße bzw. im Winter die Skier), nahmen wir ein Trottinett. “Was ist das denn bitte?” Wir hatten noch nie zuvor von einem Trottinett gehört und ließen uns überraschen. Mit einem überdimensionalen großem Tretroller, ging es auf die 5km lange Talabfahrt. Nichts für schwache Nerven. Mit ordentlich Tempo ging es über Stock und Stein runter ins Tal. Eine absolut geile Erfahrung!

Wasserfallen

– Trottinett fahren in Wasserfallen –

Der Anfang ist gemacht

Auch hier möchten wir Linda & Till nochmal ein großes Dankeschön für die genialen Tage bei euch in der Schweiz aussprechen.

Nach einer guten zwei-monatigen Reisepause in der Heimat, war Basel der perfekte Anfang um sich auf den Rest dieses Jahres einzustimmen. In Köln konnten wir einen riesigen Schritt in die Selbständigkeit machen und haben die Zeit genutzt um unserem Ziel der Langzeit-Ortsunabhängikeit wieder einen Schritt näher zu kommen.

Als nächstes geht es für uns Anfang September nach Österreich. Auch hier freuen wir uns ungemein drauf. Wir reisen nicht alleine und in den Bergen – ob Sommer oder Winter – fühlen wir uns sowieso immer wohl.

Liebe Grüße
Jenny & Pascal

Basel

– Über Vietnam nach Basel –

 

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