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Neuer Pin: Koh Jum

Der letzte Stop auf unsere Inselshopping-Tour durch die Andamanensee ist *Koh Jum geworden.

Anreise von Koh Hai

Das erste Mal hat uns in Thailand definitiv der Preisschock getroffen, als wir unser Ticket für ca. 30,00 € pro Person gelöst haben um von Koh Hai nach Koh Jum überzusetzen. Vielleicht war der hohe Preis auch unserer kurzfristigen Planung am selben Tag geschuldet. Naja, der einzige Verkäufer auf der Insel wollte leider nicht mit sich reden bzw. handeln lassen. So kamen wir zumindest in den Genuss auch mal mit dem Speedboat zu fahren.
Mit einem kurzen Umstieg auf unserem geliebten Koh Lanta,  wurden wir danach vom Captain gekonnt an einem kleinen Pier auf Koh Jum von Boot geworfen.

Von diesem Zeitpunkt an, kam alles anders als erwartet. Wir sind auf der authentischsten thailändischen Insel gelandet, die wir bis jetzt bereist haben.

Local-Life ohne Tourismus

Welcher Asien-Reisende kennt es nicht? Sobald man irgendwo ankommt, überfallen einen unfassbar viele Menschen, die einem mindestens eine Tuk-Tuk-Fahrt oder irgendwelche “Adventures” verkaufen wollen.

Auf Koh Jum war es anders und unsere erste positive Überraschung! Der Pier war menschenleer, fast verlassen. Wir checkten gerade unseren Weg zu unserer gebuchten Unterkunft, dem *Friendly Koh Jum , als uns eine schüchterne Stimme fragte, ob sie uns helfen könne. Die junge Frau erklärte uns den Weg zur Unterkunft und fragte uns sehr freundlich, ob sie uns nicht fahren dürfte. Dieses Angebot haben wir gerne angenommen. Eine so nette Frage kann man doch nicht abschlagen.

Schon auf dem Weg fiel uns auf, dass hier kaum Reisende sind und alles sehr authentisch wirkt. Zum ersten Mal waren tatsächlich die Locals weitaus in der Überzahl. Das Leben der Thais scheint auf Koh Jum noch im Vordergrund zu stehen und wir waren mitten drin!

Die nette Familie, die uns in der gebuchten Unterkunft begrüßte, erzählte uns ein paar Dinge über das Leben auf Koh Jum, ohne dabei die typischen Touri-Floskeln auszupacken oder gar etwas verkaufen zu wollen. Es war einfach nett, authentisch und heimisch. Heimisch war auch das Frühstück, man kommt am Morgen quasi im “Wohnzimmer” (die Außenterrasse) der Familie, zusammen.
Besonders erwähnenswert finden wir das Konzept “Trash-Heros”, welches auch auf Koh Jum umgesetzt wird. Mit einer Trinkflasche, die in unserer Unterkunft jeder Gast bekommt, und kostenlosen Wasserstellen auf der gesamten Insel, wird Plastik-Müll vermieden und somit die Insel sauber gehalten.

Am Ende des Tages überließ uns die Familie ihren eigenen Roller (typisch Thai mit Schaltung), damit wir die Insel auf eigene Faust erkunden konnten.

Was kann man auf Koh Jum erleben?

Als wir uns auf den Roller geschwungen haben und die komplette Insel innerhalb von 30 Minuten abgefahren sind, wurde uns bewusst, dass das Motte “easy life und gaaaanz langsam” klar im Fokus steht.

Insgesamt waren wir 3 Tage auf der Insel, der Tagesablauf war jeden Tag identisch. Nach einem leckeren Thai-Frühstück bei unserer Gastfamilie sind wir entspannt in den Tag gestartet, haben uns danach einfach auf den Roller gesetzt und sind drauf los gefahren. Mal sind wir an verlassen Stränden gelandet und mal mitten in den Mangroven der Insel.
Zur Mittagshitze haben wir uns auf die Terrasse unseres Bungalows gesetzt und vor uns hin geschwitzt, bevor es am Nachmittag zum Sonnenuntergang an den Strand um die Ecke ging. Auch hier waren wir in der Regel so gut wie alleine. Nur ein paar Fischer, die von Ihrer Arbeit zurück kamen und uns stolz ihren Fang präsentierten, war nichts los.
Die heißen Temperaturen unterstützen das Motto. Schnell geht hier nix und an Bewegung ist kaum zu denken.

Wir haben die Zeit richtig genossen und Koh Jum so genommen, wie es ist.

Vielleicht sieht es in der High-Season schon wieder ein wenig anders aus, das können wir nicht bewerten.
Wer in der Nebensaison vorbei kommt, dem können wir nur sagen: Wunderschön, anders & authentisch!

Liebe Grüße
Jenny & Pascal

 

Koh Jum

– journeypleasure auf Koh Jum –