Kayak Krabi

Wie wir uns in den Mangroven von Krabi mit dem Kayak anstellten

In Krabi, Thailand by journeypleasure0 Comments

Kayak-Start am Thalane Pier

Von unserer Airbnb-Wohnung sind wir mit dem Roller etwa eine halbe Stunde zum Thalane Pier gefahren. Diesen Ort hatten wir uns rausgesucht um in den Mangroven von Krabi ein Kayak zu leihen. Die Strecke dorthin ist super schön und lohnt sich bereits. Info: alle unsere Touren vor Ort machen wir übrigens mit der App maps.me, mit der wir in den meisten Fällen auch ans gewünschte Ziel kommen. So auch hier.

Am Thalane Pier angekommen, wussten wir erst einmal nicht so recht, ob wir auch tatsächlich richtig sind. Wir fuhren auf eine Schranke zu und fragten „Monagroven-Kayak?“, der Mann entgegnete uns nur ein Brummen und zeigte weiter geradeaus in Richtung einer Brücke. Also fuhren wir weiter… Links ist ein Haus, das sieht aber nicht wirklich nach einem Kayak-Verleih aus. Mhhh, und nun? Hier scheint nix zu sein.
Doch, da kommen welche mit leuchtenden Westen und Paddeln aus dem Haus raus – dann sollten wir nicht so falsch sein. Ganz  getraut haben wir der Sache jedoch immer noch nicht, denn wir sahen nirgendwo den Dschungel. Wir wollten ja nicht irgendeine Kayak-Tour machen. Es sollte schließlich ein Abenteuer durch die Mangrovenwerden. Was nun? Fragen wir doch einfach mal nach. Kayaks sind in dem Haus jedenfalls genügend. Wir gehen noch mal rum ums Haus um uns auch 100% zu versichern und den richtigen Ansprechpartner zu finden. Eine Rezeption oder Ähnliches gab es hier nicht.

Schließlich quatschen wir einen Mann an, der wohl auch der Richtige war, denn kurze Zeit später hatten wir alle ebenfalls leuchtende Weste an, ein Paddel in der Hand, konnten unsere Rucksäcke in Schließfächern unterbringen und bekamen einen wasserdichten Packsack „Dry Bag“ (*die Dinger sind einfach genial) in dem wir dem wir unsere Wertsachen und Handtücher verstauen konnten. Los geht´s also! Auch wenn wir die Mangroven immer noch nicht gefunden hatten…

Kayak Krabi

– super coole Atmosphäre –

Kayak Krabi

– atemberaubende Natur –

Kayak Krabi

– Spaß an der Arbeit –

Wir können das auch ohne Guide

Man fragte uns noch, ob wir einen Guide möchten. Einheitlich verneinten wir mit breiter Brust diese Frage. Einen Guide? Wir doch nicht… Naja, der hätte uns vielleicht zeigen können, wo es zu den Mangroven geht. Aber scheinbar hatten wir alle den Dschungel innerlich schon abgehakt und wollten nur noch kayaken.

Der Kayak-Mann sagte uns, wir sollen dem anderen Pärchen hinterherfahren – die hatten einen Guide – und sagte diesem ebenso Bescheid. Scheinbar traute er uns alleine die Aufgabe nicht zu. Tzzzz…. Aber wir müssen gestehen, er hatte Recht! Denn wir waren tatsächlich in den Mangroven und wir wären schon allein daran gescheitert den „Eingang“ zu finden. Wahrscheinlich wären wir einfach ein bisschen auf dem offenen Meer lang gepaddelt und hätten nach 20 Minuten aufgrund von extremer Hitze abgebrochen. Aber so hingen wir uns einfach an das Pärchen plus Guide. Und eins vorweg, das war um das vielfache besser, als alleine auf See zu kayaken.

Den Guide brauchte man nicht nur um den „Eingang“ zu finden, sondern erst recht in den Mangroven selbst. Die richtigen Wege erkennt man auf Anhieb nicht, es ist alles zugewachsen und man sieht sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Nicht selten wären wir wohl eher zurück gekehrt als den Weg durch den Dschungel zu wagen. Ob das Pärchen das so lustig fand, dass wir dabei waren, wissen wir nicht. Aber es lässt sich vermuten, denn sie mussten doch das eine oder andere Mal auf uns warten. Der Guide hatte seine Aufgabe, uns mitzuführen, auf jeden Fall ernst genommen und wartete stets.

Kayak Krabi

– „Unser“ zuverlässiger Guide –

Kayak Krabi

– Wir schaffen das! –

Kayak Krabi

– Die Mangroven, dazwischen sind wir her gefahren –

Beziehung auf dem Prüfstand

Warum mussten sie wohl warten? Weil wir zwei erst einmal in unseren Kayak-Rhythmus finden mussten. Einige Male fingen wir mitten  in den Mangroven lautstark an zu diskutieren und dirigieren: „Mensch, jetzt lenk doch mal weiter links!“, „Mach ich doch!“, „Mach du doch auch mal was.“, „Vorsicht, da ist ein Baumstamm!“, „Jetzt brems doch nicht die ganze Zeit.“…. So ging es mit uns mindestens die erste halbe Stunde, bis wir uns entweder abwechselten, oder Jenny besser mit der *GoPro filmte und Pascal paddelte. Anders machte es wenig Sinn.

Kayak Krabi

– Pascal paddelt –

Kayak Krabi

– „Fertig, oder was!?“ –

Kayak Krabi

– Hier wird sich doch nicht ausgeruht… –

Krokodil-Mythos

Das „Highlight“ war der Krokodil-Felsen. Zumindest das Highlight des Guides. Er hatte sichtlich Spaß daran zu erklären, dass es hier Krokodile gibt. Wir wussten nicht so recht, ob wir es nun glauben sollten oder nicht. Der Gedanke daran war nicht so prickelnd, auch wenn wir uns mittlerweile ein bisschen eingepaddelt hatten und unser Kayak etwas ruhiger im Wasser lag, fühlten wir uns nicht besonders sicher und hätten immer noch jederzeit kentern können. Wir wissen bis heute nicht, ob es tatsächlich Krokodile dort gibt oder mal gab. Wir gehen aber ganz stark von einem Mythos aus. Mit ganz viel Phantasie sahen einige Felsen an dieser Stelle wie Krokodile oder Krokodils-Schwänze aus, vielleicht ist auch das die Geschichte dahinter. (Wir haben nicht alles vom Guide mitbekommen, kamen natürlich mal wieder etwas später an…)

Kayak Krabi

– Wo sind die Krokodile? –

Kayak Krabi

– Hier ist es wunderschön –

Kayak Krabi

– Die Kulisse kommt auf den Fotos leider nur ansatzweise rüber –

Ende gut, alles gut!

Zum Schluss hatten wir unseren Kayak-Rhythmus auch tatsächlich noch gefunden. Es klappte sogar zusammen richtig gut, wir liefen zu Hochformen auf und motivierten uns gegenseitig – „Yes, wir sind halt doch ein Team!“

Kayak Krabi

– Ein Team –

Wir sahen unglaublich schöne Naturkulissen, die Ruhe war total ergreifend und  wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus.
Dabei waren wir noch sportlich aktiv. Es war wirklich anstrengend und der Muskelkater für den Folgetag war vorprogrammiert.

Kayak Krabi

– einfach mal genießen –

Die Tour ging in etwa 3 Stunden. Zum Schluss fuhren wir noch ca. 20 Minuten über das offene Meer, auch das war wahnsinnig schön. Du bist quasi alleine in dieser Weite und genießt die Freiheit in vollen Zügen – wow!

Kayak Krabi

– Auf dem offenen Meer –

Tolles Erlebnis, absolut empfehlenswert und hey wir leben noch – die Krokodile haben uns zum Glück in Ruhe gelassen. Also, wenn du vor Ort bist: take the chance…

Kayak-Tour am 25. Februar 2017

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