Weltreise-Kosten Bali

Weltreise-Kosten: 28 Tage Bali

In Bali, Weltreise-Kosten by journeypleasure0 Comments

WELTREISE-KOSTEN FÜR EINEN MONAT INSEL-LEBEN

Genau 28 Tage haben wir auf der traumhaften Insel Bali verbracht. Unsere Wünsche und Ziele für die Zeit waren: das Reisetempo ein wenig entschleunigen, in einen Reise-/Arbeits-Rhytmus finden und das Tagesbudget etwas runterfahren. Der erste Punkt ist uns definitiv gelungen – 28 Tage an ein und demselben Ort inklusive Unterkunft sprechen für sich. Auch den zweiten Wunsch haben wir ganz gut gemeistert – hier erfahrt ihr mehr zu dem Thema „Ein Monat Insel-Leben auf Bali“ oder „Reise ins Digitale Nomadenleben“. Ob wir unser Ziel, das Tagesbudget zu reduzieren bzw. unter unsere geplanten Grenze von 60,00 € zu kommen, erreicht haben, schauen wir uns jetzt einmal an.

28 Tage BaliInfoEuro
UnterkunftAirbnb Villa Di Sawah: 22,57 € pro Nacht631,96 €
TransportAirport Taxi: 20,01 € pro Fahrt40,02 €
EntertainmentRoller-Miete: 2,00 € pro Tag (56,00 €)67,09 €
Tanken: 9,41 €67,09 €
Eintritt Tegalalang Reisterrassen: 1,40 €67,09 €
Parken am Beach: 0,28 €67,09 €
VerpflegungSupermarkt: 265,20 €534,08 €
Café, Warung, Restaurant und Streetfood: 268,88 €534,08 €
VersicherungHanse-Merkur Langzeit Auslandskrankenversicherung: 6,70 € pro Tag187,60 €
SonstigesWaschen: 17,85 €109,31 €
Roller-Werkstatt: 4,19 €109,31 €
Local-Sim-Karte: 28,10 €109,31 €
Wegwerfticket: 31,63 €109,31 €
Wechselgebühr Bath in Rupien: 5,58 €109,31 €
Polizeikontrolle Roller: 21,29 €109,31 €
Batterien: 0,67 €109,31 €
SUMMEAlle Kosten sind für 2 Personen angegeben1.570,06 €
Tagesbudget56,07 €
AnreiseFlug: Phuket-Singapur-Bali (nicht in der Summe enthalten)394,69 €
UNTERKUNFT

Unsere Airbnb-Unterkunft „Villa di Sawah“ (*35€ Airbnb-Gutschein für Dich) war vom Preis-Leistung-Verhältnis mit 22,57 € pro Nacht perfekt. Auch wenn wir heute mit ein bisschen mehr Reiseerfahrung wissen, dass eine ähnliche Unterkunft auf Bali bspw. über eine private Buchung, ebenso deutlich günstiger (z.B. 10-15 € die Nacht) zu haben ist. Dennoch bereuen wir die Zeit in der Villa keineswegs und würden sogar wieder kommen.

TRANSPORT

Wir haben auf Bali im Landesinneren in Ubud gewohnt, der Ort ist knapp 40 Kilometer vom Flughafen entfernt. Daher kommen wir für den Monat beim Transport auf 2 Taxi-Fahrten: ausschließlich vom Flughafen zur Unterkunft und zurück. Alle weiteren Wege findest Du im nachfolgenden Absatz unter „Entertainment“, denn die Roller-Touren waren für uns reine Spaß- und Erkundungsfahrten. Beim Transport unterscheiden wir generell zwischen (Reise-)MUSS- und KANN-(Spaß)-Fahrten. Somit kommen wir in diesem Punkt mit 40,02 € für einen Monat auf einen absoluten Niedrigpreis. Das ist natürlich auch der Vorteil, wenn man mal länger an einem Ort bleibt und das Reisen selbst etwas langsamer angeht.

ENTERTAINMENT

Auch die Entertainment-Kosten können sich sehen lassen, obwohl wir wie oben schon angedeutet, die Rollermiete von einem ganzen Monat in diese Rubrik einrechnen. Aber gegen 2,00 € am Tag für einen Roller kann man definitiv nichts sagen. Die Fahrten ins Blaue bzw. GRÜNE waren Entertainment pur und ließen unsere Backpacker-Entdecker-Herzen höher schlagen. Einfach herrlich! Und sobald man die ruhigeren Straßen verlässt, hat man noch ein bisschen Abenteuer obendrauf. Roller-Fahren auf Bali ist in Ordnung, aber trotzdem immer: „Augen auf und vorsichtig fahren!“.

VERPFLEGUNG

Oh man, wenn wir nur an das Essen auf Bali denken, läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Hier haben wir angefangen – ohne es wirklich zu merken – uns bewusster und gesünder zu ernähren. Warum? Es war einfach soooo lecker, wir konnten gar nicht anders! Zudem macht Bali es einem leicht „gesund und günstig“ zu essen, hier geht das! Dennoch haben wir uns ab und zu auch mal etwas gegönnt und kommen damit für Bali bei der Verpflegung auf recht hohe Tageskosten von 19,08 €. Wir hatten in unserer Unterkunft eine Außenküche und haben auch ab und zu gekocht, schnell stellten wir aber fest, dass die Supermarktpreise verhältnismäßig hoch sind. Da kommt man zu Zweit in einem Warung einfach billiger davon. Kleiner Tipp: Geht auf dem Localmarkt einkaufen, das lohnt sich. Wir kamen so früh jedoch leider nicht aus den Federn. Weiterhin hat unser Bierkonsum dazu beigetragen, dass die Kosten etwas in die Höhe getrieben wurden. Es war einfach zu schön Abends gemütlich auf der Terrasse das ein oder andere Bintang zu trinken – wir haben nicht übertrieben, aber Bier ist mit ca. 1,50 € pro Dose mit das teuerste auf der Insel.

VERSICHERUNG

Unsere tägliche Langzeit-Auslandskrankenversicherung gibt uns die *Hanse Merkur. Damit starten wir bereits mit 6,70 € in jeden Tag, das ist ganz schön viel Geld. Sollte man aber für eine gute Versicherung aus unserer Sicht in jedem Fall investieren. Ein Grund für die hohen Kosten ist außerdem, dass wir mit der Versicherung auch die USA und Kanada abgedeckt haben.
HanseMerkur Versicherungsgruppe

SONSTIGES

Unter „Sonstiges“ ploppt bei uns dieses Mal ganz schön viel auf, mal mehr und mal weniger sinnvoll. Gut, Wäsche waschen muss sein und mit knapp 20,00 € für einen ganzen Monat ein absolut fairer Preis unserer Unterkunft. Auch die Rollerwerkstatt – wir hatten 2 Mal einen platten Reifen – konnten wir uns nicht sparen. Aber bei 2,00 € pro Reparatur wären wir auch noch öfter in die Werkstatt gefahren. Für uns absolut sinnlos und eine Fehlinvestition, war die Local-Sim-Karte. Zum einen haben wir diese blöderweise direkt am Flughafen, völlig überteuert, gekauft. Nicht machen! In jedem Ort gibt es die Sim-Karten um einiges günstiger. Zum anderen haben wir die Local-Karte so gut wie nie genutzt, da wir sehr gutes Wlan in unserer Unterkunft hatten und in jedem Café, Warung oder sonstiger auswärtigen Einrichtung ebenso immer problemlos online sein konnten. Um nach Indonesien einreisen zu können, sollte man ein Ausreiseticket nachweisen können. Wir hatten zuvor ein „Wegwerfticket“ über FlyOnward (Flugtickets zur Miete) gebucht. Zum Glück, denn wir wurden auch das erste Mal danach gefragt. Polizeikontrolle – ob sinnvoll oder nicht!? Darüber streiten sich die Geister… Nein quatsch, Fehler im Straßenverkehr sollten bestraft werden. Aber ob wir wirklich einen Fehler gemacht haben, fragen wir uns bis heute!? Angeblich sind wir über Rot gefahren – wenn dem so war, dann war das „Driss“, aber wir können es nicht wirklich glauben. Die Polizei selbst wahrscheinlich auch nicht, denn es ist schon erstaunlich wie schnell man sich von einer zunächst vermeintlichen Höchststrafe über rund 70 € (für balinesische Verhältnisse absurd), ein paar Minuten später mit knapp 20,00 € zufrieden gibt… Das dürfte man auch Touristen-Abzocke nennen. Naja, hoffentlich hatten sie einen schönen Abend im Kreise der Familie.

FAZIT: 

Eine spannende Zeit auf Bali liegt hinter uns. Es war ein etwas anderer Reisemonat als die bisherigen. Wir haben uns das erste Mal ein bisschen Zuhause gefühlt. Das liegt mit Sicherheit an Bali selbst, aber definitiv auch daran, dass man etwas zur „Ruhe“ gekommen ist, die bis dahin gemachten Erfahrungen verarbeiten und die neuen Eindrücke in vollen Zügen genießen konnte.

Außerdem haben wir es geschafft! Juhuu, zum ersten Mal auf unserer Reise haben wir unser zuvor gesetztes Tagesbudget von 60,00 € unterschritten. Wir sind stolz auf 56,07 €! Wie immer: es geht natürlich besser bzw. drunter, insbesondere wohl auf Bali. Aber wir haben hier gut gelebt und auf nichts verzichtet – auch nicht auf Bier… Also: take the chance 

Bali vom 14. März – 11. April 2017

Mehr zu Bali:
local interview
Bali (Ubud) – Blogbeitrag
Ubud – Vita

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