Über Cat Ba in die Halong Bay

In Cat Ba, Halong Bay, Vietnam by journeypleasure0 Comments

Unser Weg von Hanoi nach Cat Ba in die Halong Bucht 
„Der Weg ist das Ziel“

Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ haben wir uns auf eigene Faust von Hanoi in die Halong Bay auf gemacht. Mit dem Taxi bzw. Grab (die asiatische Uber-Version) sind wir von unserer Airbnb Wohnung (*35€ Gutschein für dich) zum Bahnhof „Long Bien“ gefahren. Bereits am Vortag hatten wir das Ticket für 70.000 Dong pro Person (ca. 2,86 €) am Bahnhof gekauft und den Weg getestet um zu Schauen, ob wir auch zu Fuß dorthin gehen können. Das ging aber gar nicht! Warum? Strecke zu lang, zu viel Verkehr – und mit Backpacks viel zu anstrengend. Nö!

Cat Ba Zug Backpack

– Der Weg ist das Ziel –

Die Bahnfahrt

Mit dem Zug fuhren wir nach „Hai Phong“ weil wir über Cat Ba in die Halong Bay wollten. Morgens um 9.28 Uhr saßen wir in der Railway, die Strecke dauerte ungefähr 2 Stunden und 40 Minuten. Wir müssen uns korrigieren, wir waren schon etwa 20 Minuten vor der o.g. Abfahrtszeit im Zug und sind bereits eine viertel Stunde vorher los gefahren. Die Züge in Vietnam kommen also nicht nur Stunden zu spät – nein, sie fahren auch früher ab. Daher unser Tipp: immer mindestens eine halbe Stunde nach vorne und nach hinten planen.

- Ankunft am Bahnhof Hai Phong (Cat Ba) -

– Ankunft am Bahnhof Hai Phong (Cat Ba) –

Das Speedboat

Angekommen in Hai Phong nahmen wir uns ein Taxi nach Ben Binh, von hier sollte unsere Fähre nach Cat Ba abfahren, so hatten wir uns vorher informiert. Kaum stiegen wir aus dem Taxi, wussten wir, wir sind auf jeden Fall richtig. Denn Fähren-Tickets wurden uns en masse angeboten, bzw. eher aufgezwungen. Eine vietnamesische Dame war dabei sehr aufdringlich. Doch wir ließen sie und die anderen Verkäufer erst einmal stehen und suchten den offiziellen „Ticketschalter“. Die Schalter fanden wir im Wartebereich, jedoch waren alle zu. Es gab ein kleines Büro in dem nachfragten, der Mitarbeiter rief wiederum einen „Straßenverkäufer“ zu sich. Bei ihm holten wir unsere Tickets. Wir sind wohl beim Richtigen gelandet, denn wir haben nicht mehr als auf den Schildern über den Ticketschaltern bezahlt (180.000 Dong pro Person = 7,40 €), jedoch hätten wir die zahlreichen Straßenverkäufer vorher nicht unterscheiden können. Die aufdringliche Dame vom Taxi beobachtete uns und den Kauf der Tickets, sie wurde stinksauer und schrie den Mann aus dem Büro regelrecht an. Was? Wie krass war das bitte? Was haben wir denn jetzt falsch gemacht? Der Mann aus dem Büro schien aber sehr gelangweilt von der Frau und lies sie kalt. Mhhhh, das ist wohl das Tagesgeschäft hier. Spannend.

Speedboat nach Cat Ba

– Unser Speedboat nach Cat Ba –

Die Verkaufsmaschen

Wir konnten uns kaum sammeln und die Tickets einstecken, schon hatten wir die nächste Frau am Bein. Auf den ersten Blick freundlich und hilfsbereit. Sie zeigte uns den Weg, welches Boot wir nehmen werden, wann es losfährt und wo wir uns hinsetzen sollen um zu warten. So ein Service sind wir ja gar nicht gewohnt… Was ist hier los? Quatsch – schnell merkten wir, dass es nicht um Service geht, sondern mal wieder um die nächste Verkaufsmasche. Hatten wir uns einmal hingesetzt, hat sie uns einfach alles angedreht, was sie in ihrer Tasche hatte: Süßigkeiten, Obst, Getränke, etc. – aber der Oberhammer und scheinbar für sie die beste Ware, denn sie war mega überzeugt, waren Landkarten und Postkarten von der Halong Bay. Wer kauft denn bitte sowas noch? Ok, wenn sie besonders schön sind, ein Mitbringsel sein sollen, einen Sammelwert haben oder Jemand aus Überzeugung nur mit Landkarten unterwegs ist… gerne. Aber diese Exemplare waren 1.000 mal aus ihrer Tasche geholt und wieder eingesteckt, sie waren weder schön noch nützlich. 100 Jahre alt, von der Sonne ausblichen, verknickt und kaputt. Die Frau quatsche immer weiter, Pascal zeigte sein Handy „Thanks, we have.“ und ging weg, Jenny blieb zurück. Sie wollte einfach nicht aufhören, also ignorierte Jenny sie irgendwann – es tat ihr Leid, aber es ging nicht anders.

Verkaufsmaschen Speedboat

– Genau so war´s –

Wir wurden für die einstündige Fahrt pünktlich auf das Speedboat gelassen. Auch hier sollten alle Straßenverkäufer noch mal ihre letzte Möglichkeit haben, die Getränke und Knabbereien an den Mann zu bringen. Ca. 10 Verkäufer auf maximal 50 Fahrgäste gingen durch die paar Sitzreihen des Speedboats und schrien gefühlte 20 Minuten energisch ihre Waren durch das Boot. Man, man, man, das ging einem schon richtig auf den Keks… Aber gut, das gehört wohl auch dazu.

Speedboat Cat Ba

– Findet ihr die Verkäufer? –

Zu Fuß zum Hostel

Am Pier von Cat Ba angekommen, sammelten wir uns erst mal und genossen die ersten Eindrücke. Hier war keiner mehr, der einem irgendwas aufzwingen wollte. Also orientierten wir uns selbst und gingen ein paar Schritte Richtung Promenade. Taxis sahen wir auf den ersten Blick nicht. Unser Hostel *LePont Bungalow Hostel sollte nicht weit entfernt sein. Maps.me (übrigens eine geniale GPS-App ohne wlan, ohne die wären wir aufgeschmissen) sagte uns, 1km bzw. 15 Minuten zu Fuß. Das sollten wir schaffen, auch mit Backpacks. Es war bis dato unsere längste Strecke mit den Rucksäcken (ca. 14 und 18kg). Sie war selbst für uns zu meistern, trotz kleiner Steigung, länger hätte sie aber auch nicht sein dürfen.

Pier Cat Ba

– Am Pier auf Cat Ba angekommen –

Bucht von Cat Ba

– Die Bucht von Cat Ba –

Der etwas andere Rückweg

Wir nehmen den Rückweg schon mal vorweg, denn auch der war ein bisschen abenteuerlich. Weil wir schon in Hanoi unser Zugticket von „Hai Phong“ direkt zurück gebucht hatten, waren die Fahrtzeiten nicht wirklich an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Unser Zug fuhr bereits um 9.05 Uhr zurück. Doch wie kommen wir zunächst von der Insel runter? Denn unser Speedboat vom Hinweg fuhr leider so, dass wir unseren Zug nicht mehr bekommen hätten. Also musste eine Alternative her, die gab es zum Glück auch: Bus – Speedboat – Bus. Das heißt für uns allerdings um 5.00 Uhr früh aufstehen, damit wir den Bus am Pier um 6.00 Uhr bekommen würden. Da wir mittlerweile zu Fuß gehen geübt waren, sind wir morgens um 5.30 Uhr mit den Backpacks zum Bus gelaufen. Das hätte es in Köln niemals gegeben. Ein Ticket für den Bus hatten wir übrigens nicht, also mussten wir darauf hoffen, das alles klappt. Aber auf die Planung der Vietnamesen ist Verlass. Was versprochen wird, wird auch gehalten – nur wann ist die Frage. Bei uns lief aber alles reibungslos, inkl. „Morgenparty“ im Bus. Um 6.00 Uhr schrie Dieter Bohlen mit „Cheri Cheri Lady“ durch den Bus und wir waren definitiv wach. Das war das Letzte womit wir in der Früh in Vietnam gerechnet hatten. Ein Gefühl zwischen Kotzanfall, Lachkrampf, Übermüdung und „Kulturschock“ kam über uns – ein außergewöhnliches Erlebnis, das wohl im Kopf bleibt: Danke an den Busfahrer!

Eins muss noch erwähnt sein – nachdem wir vom Bus wieder ins Speedboat und vom Boot wieder in den Bus stiegen und dann irgendwo im Nirgendwo raus gelassen wurden, damit die Verkaufsmasche der Taxifahrer und sonstigen Straßenhändler wieder angekurbelt wird (übrigens: unsere Landkarten-Freundin war auch wieder am Start) – waren wir nun richtig überzeugt und gingen sogar die 2km mit den Backpacks zum Bahnhof. Yeah! Wir waren motiviert, hatten Bock und keine Lust auf die Taxi-Masche. Also gingen wir ca. 20-25 Minuten zu Fuß und hatten ganze 2,33 € für unsere Backpack-Kassen gespart. Das war wohl für uns der Morgen der Veränderungen.

Das erste Mal im Hostel

Auf Cat Ba haben wir das erste Mal auf unserer Reise im Hostel übernachtet. Über *booking.com hatten wir es vorher für 2 Nächte gebucht. Wir hatten einen privaten Raum mit einem Gemeinschafts-WC bzw. -Duschraum. Es war absolut ausreichend, klein aber fein und vor allem sauber. Wir hatten noch ein bisschen Glück, weil Nebensaison war und das Hostel somit nicht ausgebucht. Anstehen für´s Bad gab es also nicht. Aber das beste an dem Hostel war die Lage und der geile Ausblick auf´s Meer. Sogar von unserem privaten Bungalow konnten wir auf´s Wasser schauen, quasi vom Bett aus. Das war herrlich! Abends haben wir auf der Hostel-Terrasse mit einem wunderschönen Sonnenuntergang den Tag bei 1-2 Bierchen ausklingen lassen. Bester Platz zum chillen.

Es war eine super Hostelerfahrung – das schreit auf jeden Fall nach Wiederholung.

Ausblick Hostel LePont

– Das Hostel LePont war in Form eines Schiffes gebaut & das war der Ausblick vom Hostel –

Bungalow LePont

– Bungalows von außen –

Bierchen am Abend

– 1,2,3,4,5 Bierchen am Abend auf der Hostel Terrasse –

Terrassen Ausblick

– Ausblick von der Terrasse –

Sonnenuntergang Cat Ba

– chilliger Sonnenuntergang am Abend –

Halong Bay in vollen Zügen genießen
9 Stunden Schiffstour

Unser Ausflug in die Halong Bucht war definitiv eine Reise wert. Wir hatten uns für eine komplette Tagestour (ca. 9 Stunden) entschieden und diese in unserem Hostel gebucht. Der Preis war richtig gut, denn wir haben pro Person nur 16 $ (ca. 15 €) inkl. Transfer, Frühstück und Mittagessen auf dem Schiff bezahlt. Es ging morgens um 8.00 Uhr am Hostel los und um 17.00 Uhr sind wir wieder am Pier angekommen.

Bootstour Cat Ba

– Bootstour-Start von Cat Ba aus –

Weltkulturerbe

Wir sind von Ben Bèo gestartet und den ganzen Tag durch das Weltkurlturerbe geshippert. Es war absolut beeindruckend – auch wenn das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat. Zum Glück hat es nicht geregnet, aber es war richtig kalt – vor allem oben auf dem Deck. Aber unter Deck war ja langweilig… Wir waren aus den vorherigen Städten Vietnams vorbereitet und hatten unsere warmen Jacken plus Schal dabei. Es hätten aber besonders am Vormittag auch noch mehr Klamotten sein können. …aber Hauptsache der Bikini + die Schwimmhose waren für alle Fälle schon an.

Halong Bay

– Los geht´s – Richtung Halong Bay –

Video Halong Bay

– Eindrücke werden auch per Video festgehalten –

Monkey Island

Der erste Stop war Monkey Island. Eine kleine Insel mit einem schönen Strand. Es sind sogar welche baden gegangen – brrrr uns war das viel zu kalt. Wir hatten noch Hoffnung. Das Alternativprogramm war der Dschungelpfad hoch zu den Klippen um die tolle Aussicht zu genießen. Der Weg war krass und ging extrem in die Beine (am nächsten Tag Muskelkater) aber schön und neu für uns. Leider sind wir nicht ganz hoch gegangen, weil es echt voll war. Auf dem kleinen schmalen steilen Weg quetschten sich ca. 3 „Boote“ durch, die gerade gleichzeitig auf Monkey Island gestrandet sind. (Wir möchten gar nicht wissen, wie voll es hier in der Hochsaison ist!) Für erfahrene Bergwanderer mit Sicherheit kein Problem, wir haben uns aber nach dem 3/4 Weg wieder nach unten gemacht und hatten bis dahin trotzdem wahnsinnig schöne Aussichten gesehen.
Unten angekommen wurden wir Zeuge von einem Affenangriff. 2 Mädels hatten es sich gemütlich gemacht und ihre Handtücher ausgelegt und in der Sonne gechillt. Von hinten schlich sich ein Affe an und hat etwas aus dem Rucksack des einen Mädels geklaut. Krass – zack – und weg – auf nimmer Wiedersehen – keine Chance! Versucht nicht die Affen aufzuhalten oder es wieder zu bekommen, die werden ganz schön biestig!
Nach ca. einer Stunde Aufenhalt ging es weiter in die Tiefen der Bay… Aber seht selbst, denn Bilder sagen mehr als 1.000 Worte.

Monkey Island

– Erster Stop auf Monkey Island –

Monkey

– Monkeys on the beach –

Ausblick Monkey Island

– Mega geiler Ausblick von Monkey Island –

Ausblick Monkey Island

– … und weiter geht´s – einfach genießen –

Monkey Island Halong Bucht

– journeypleasure auf Monkey Island in der Halong Bucht –

Klippen Monkey Island

– Und auch auf Monkey Island: Der Weg ist das Ziel –

Affen-Angriff

– Die Übeltäter –

Kayak-Tour und Weltwunder Halong Bucht

Vor dem Mittagessen ging es in eine sehr schöne Bucht zum Kayak fahren. Hier hatten wir einen längeren Aufenthalt und genau zu dieser Zeit auch richtig Glück, denn die Sonne kam endlich richtig raus und es wurde sogar warm. Der Bikini und die Badehose hatten sich also doch noch gelohnt. Juhuu! Auf ging es ins Kayak samt *GoPro und unsere Beziehung wurde kurz auf die Probe gestellt – wir haben aber noch mal die Kurve bekommen. Arbeitsaufteilung: Pascal paddelt und Jenny filmt. So läuft´s. Es hat richtig Spaß gemacht, die Bucht war der Wahnsinn, das Wetter hat mitgespielt und die Natur strahlte von allen Seiten. Ein krasses Naturspektakel. Nicht umsonst ist oft von einem Weltwunder die Rede, wenn es um die Halong Bay geht. Nach der Kayak-Action gab es auf unserem Boot richtig geiles Essen. Insbesondere die frittierten Springrolls waren richtig gut! Mhhh….

Kayak Halong Bay

– Kayak-Station in der Halong Bay –

Kayak Tour

– Kayak-Tour in der Bay –

Freiheitsgefühl

Am Nachmittag konnten wir weiter das gute Wetter genießen und uns auf dem Deck sogar ein bisschen sonnen, auch wenn es gen 17.00 Uhr schnell wieder kalt wurde. Wir fuhren an tollen Naturschauspielen vorbei – auch an dem bekannten James Bond Felsen. Außerdem kamen wir an einigen einsamen Stränden vorbei, fuhren durch die einheimischen „Dörfer“ in der Halong Bay und schließlich ankerte unser Kapitän auch noch mal an einem Insel-Strand, damit wir hier im offenen Meer hätten schwimmen gehen können. Geiler Gedanke: richtig cooler Beach, klein, leer, einsam, warm – naja fast. Leider war es mittlerweile wieder kalt geworden, daher wollte keiner mehr schwimmen und neben uns parkte ein australisches Party-Boot. Laute Musik, tanzende Menschen und ein „bisschen“ Alkohol war im Spiel. Unsere Mitfahrer fanden das nicht so witzig und wollten die Ruhe weiter genießen. Wir zwei hätten Lust gehabt rüber zu hüpfen, aber es ging schnell wieder weiter. Wir fuhren langsam dem Sonnenuntergang entgegen und genossen diesen in vollen Zügen. Was ein Freiheitsgefühl! Einfach schön, hier zu sein! Wow! Danke!

Sonne Halong

– Sonne genießen –

Boot tanken

– so wurde unser Boot getankt –

Halong Bay

– journeypleasure –

Halong Bucht Vietnam

– Spaß bei der Arbeit –

Halong Bay

– krasse Konstruktion –

einsamer Strand

– einsamer Strand –

Bootstour Halong

– ein paar wenige Boote waren mit uns unterwegs –

Anblick Halong

– was ein Anblick –

Weltkulturerbe

– Die Bilder können die Eindrücke gar nicht richtig wieder geben… wer in der Nähe ist, sollte unbedingt selbst dort hin –

James Bond Felsen

– James Bond Felsen –

Halong

– Pascal genießt –

Halong Bucht schwimmen

– Hier durften wir Schwimmen: eine Insel für uns allein, wenn es nicht zu kalt gewesen wäre… –

Sonnenuntergang Halong Bay

– Sonnenuntergang in der Halong Bay –

Pläne ändern sich schon mal

Unsere Reise in die Bucht war wirklich einzigartig. Dafür gibt es für uns zwei Gründe: 1. wir haben so etwas noch nie gesehen und waren von der Natur völlig geflasht, 2. Die Art und Weise der Reise dorthin, denn wir haben die Tour auf eigene Faust geplant. Und das war die einzig und allein richtige Entscheidung. Zunächst hatten wir damit geplant, eine Komplett-Tour über einen der zahlreichen Anbieter zu buchen. Wir hatten von Freunden auch einen ganz guten Tipp bekommen, somit war das Ding für uns eigentlich durch. Buchen, abholen lassen und zurück lehnen. Es war schon alles klar, wir hatten mir dem Anbieter Datum etc. alles geklärt, ihm fehlten nur noch unsere Kreditkarten-Daten. Warum auch immer – kurz bevor wir diese schicken wollten – haben wir noch mal kurz recherchiert und sind plötzlich auf den Gedanken gekommen selbst dort hin zu fahren. Warum eigentlich nicht? Die Kosten über die Agentur von insgesamt 380,00 € für 2 Tage, waren uns schon die ganze Zeit ein Dorn im Auge. Ganz schön viel Geld für 2 Tage. Das kann man vielleicht in seinem geplanten Jahresurlaub einbinden, aber nicht auf einer Weltreise – auf dem Weg zum Backpacker. Zum Glück ist uns das noch bewusst geworden. Durch die eigene Planung sind wir über Cat Ba in Halong Bay gefahren und haben sage und schreibe 256,00 € für die Tour gespart. Krass! Unsere absolute Empfehlung. Wir haben nichts verpasst – im Gegenteil: die eigene An- und Abreise war spannend, wir haben Cat Ba gesehen, hatten keine überfüllte Halong Bay mit Schiff an Schiff, das Hostel war eine neue Erfahrung und die Bootstour mit Sicherheit fast zu 100% dasselbe Programm, wie alle anderen. Bisher die beste Planänderung!

Weltkulturerbe

– Weltkulturerbe –

Fazit: 1, 2 oder mehrere Tage, Wetter & Veränderungen 

Wir haben natürlich keinen Vergleich und können nur das weitergeben, was wir selbst erlebt haben. Für uns war diese Variante – die eigene Planung plus 2 Übernachtungen – die absolut richtige Entscheidung. Wir haben unseren Aufenthalt in Cat Ba und die Tages-Schiffstour durch die Halong Bay richtig genossen. Die Entscheidung hat aber wahrscheinlich auch zur Reisezeit und damit zum Wetter gepasst. Wie schon geschrieben, die Sonne hat mitgespielt, aber es war noch sehr frisch. Daher waren 2 Tage für uns ausreichend. Ein Tag bzw. eine Nacht wäre uns zu stressig gewesen, denn die An- und Abreise ist schon jeweils eine Tagestour, dennoch sehr kurzweilig.

Irgendwie haben wir auf dieser Tour das erst Mal Sachen bewusst anders gemacht, als wir es vielleicht zu Hause oder im Urlaub gemacht hätten. Wir sind zu Fuß gegangen, statt ein Taxi zu bestellen. Wir sind ins Hostel gegangen, statt für 2 Tage ein Hotel oder Resort zu buchen. Wir sind um 5.00 Uhr morgens aufgestanden, statt einen späteren Zug zu buchen. Wir haben bewusst Geld gespart, auch wenn es nur 2,00 € waren – dabei ging es auch nicht ums Geld – sondern einfach und allein um die Einstellung im Kopf. Veränderungen zu lassen. … und irgendwie hat es uns gefallen! take the chance…

Halong

– take the chance –

Hier geht´s zur Cat Ba-Vita

  3 Minuten Cat Ba-Impressionen

Cat Ba vom 14. – 16.02.2017

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