Singapur, die Stadt der Reichen und Schönen?

In Singapur by journeypleasure4 Comments

 

Ein bisschen Glitzer Glitzer… 
Der Insel- und Stadtstaat Singapur gehört zu den modernsten Städten der Welt und das wollten wir uns selber einmal anschauen. Direkt fällt einem auf, dass hier alles extrem sauber ist. Nahezu kein Müll auf den Straßen, keine Kaugummis und keine Kippenstümmel auf dem Boden. Dies liegt wohl auch an den unzähligen Regeln und Verbotsschildern in der Stadt, die einen darauf hinweisen und direkt die hohen Strafgelder bei Missachtung aufführen. An manchen Stellen hätte man wirklich ohne Bedenken vom Boden essen können. Weder einen Falschparker noch einen Stau haben wir bei unserem Aufenthalt gesehen, geschweige denn jemand, der sich daneben benommen hat. In der Stadt ist einfach alles überorganisiert und geordnet.

– Singapur bei Nacht: Ein bisschen Glitzer, Glitzer… –

Bekanntlich gehört Singapur auch zu den teuersten Städten der Welt, was uns schon bei der Unterkunftssuche ausgeknockt hat. Ob *Airbnb, booking.com oder agoda – selbst für absolut miserable Unterkünfte muss man tief in die Tasche greifen. Wir entschieden uns für ein Zimmerchen ohne Fenster, dafür mit guter Lage in Chinatown und direkt an zwei MRT-Stationen. Für uns absolut ausreichend, sauber und sehr nettes Personal im Fragrance Hotel – Riverside. Zu unserem Glück befand sich auch direkt im Einkaufszentrum an der MRT-Station „Chinatown“ ein 1 Doller-Laden, wo wir unsere Verpflegung für den Aufenthalt günstig kaufen konnten. Es war mit weitem Abstand der preiswerteste Laden, den wir während unserer Zeit in Singapur gefunden haben. Selbst im, von uns so geliebten, 7eleven kostete ein stinknormales kleines Wasser schon 2 Singapur-Doller (1,32 €), bisher hatten wir nicht mehr als 1/4 dafür bezahlt.

– MTR, mega sauber alles –

Dafür ist Singapur aber auch eine sehr geile City zum Erkunden, Schlendern, Shoppen, Erleben, Sightseeing, Essen & einfach nur Treiben lassen. Das meiste ist fußläufig erreichbar: man geht durch beeindruckende Hochhaus-Schluchten im kleinen Manhattan-Style oder am Singapore River entlang, der sich durch´s ganze Stadtgebiet zieht und schließlich in der Marina Bay endet. Marina Bay bzw. Marina Bay Sands – das Stichwort oder Bild, dass man im Kopf hat, wenn man an Singapur denkt. Und live ist es erst recht ziemlich imposant! Von dem teuersten Hotel Singapurs hat man einen atemberaubenden Blick auf das Bankenviertel der Stadt, welcher besonders bei Nacht absolut zu empfehlen ist. Schnell taucht man in die Glitzerwelt der Reichen und Schönen ein…

– Die Hochhausschlucht von Singapur –

Einen Spaziergang am Singapore River vorbei an Bars und Clubs, ein Besuch im Gardens of the Bay oder im Casino, den traumhaften Ausblick bei Marina Bay genießen, einen Tag am Strand auf Sentosa verbringen oder in einem der guten Food-Courts essen gehen – Singapur hat wirklich viel zu Bieten und das sollte man sich nicht entgehen lassen. Eine sehr westliche Stadt mit einem gut organisierten Strecken-Netz der MRT (welches im 3-5 Minuten Takt die Pendler durch die Stadt bringt) und meist einer Temperatur von ca. 30 Grad – hier lässt es sich aushalten.

– The Riverwalk –

– Die vielen Bars entlang des Singapore Rivers bei Tag –

– JP beim Riverwalk –

Das Wahrzeichen der Stadt ist ein Hotel? 
Das geht wohl nur in Singapur. Das Marina Bay Sands ist auf jeden Fall der Anziehungspunkt der City. Nicht nur, dass es von fast überall zu sehen ist sondern gerade der Anblick eines Gebäudes mit 3 Türmen und einem Schiff on top ist einmalig. Im Vorfeld fanden wir es komisch ein Hotel so in den Vordergrund zu stellen, aber wenn man davor steht, kommt man einfach aus dem Staunen nicht mehr raus. Hier hatte der Architekt eine wirklich gute Idee. Und die Fotos sind einfach toll!

– Marina Bay Sands –

Das 5 Sterne Hotel, mit seinen ca. 2.500 Zimmern, ist nicht nur ein Luxushotel sondern beinhaltet den größten Infinity-Pool der Welt, eine Aussichtsplattform, ein riesiges Einkaufszentrum, eine Kunsteisschlittschuhbahn, ein gigantisches Casino, eine riesige Gartenanlage und unzählige Top-Restaurants. Man könnte es auch als eine Stadt in der Stadt bezeichnen. Preislichen liegen die günstigsten Zimmer hier zwischen 300-400 € pro Nacht und damit leider „ganz knapp“ über unserem Budget, was uns natürlich nicht davon abhielt, hier mal vorbei zu schauen.

– Die Stadt in der Stadt –

Ob mit den eigenen zwei Beinen oder der MRT, das Marina Bay Sands ist einfach zu erreichen. Man wird wirklich sprichwörtlich davon angezogen und so begann das Eintauchen in eine nicht ganz so reale Welt. Natürlich haben wir auch mit dem Gedanken gespielt, einmal in dem riesigen Pool des Hotels Schwimmen zu gehen oder ein Bier an der Bar zu nehmen. Fokussiert haben wir uns aber erst auf andere Dinge, denn so ganz einfach soll es nicht sein als Nicht-Hotel-Gast hierhin zu kommen. Trotzdem danke an die vielen legalen/teuren und nicht ganz so legalen Tipps von euch. Beim nächsten Mal kommen wir einfach als Hotelgast…

– Schlendern an der Marina Bay –

Als Besucher kommt man für ein Eintrittsgeld auf die Aussichtsplattform des Hotels, aber auch das Einkaufszentrum hat einen kostenlosen Walk der relativ hoch ist und somit einen genialen Blick auf Singapur bietet. Als Backpacker entschieden wir uns natürlich für die kostenlose Variante. Für alle Shopping-Begeisterte sollte das Einkaufszentrum der Traum der Träume sein. Alle Top-Labels der Welt reihen sich hier nacheinander auf und man wird gefühlt erschlagen von der Masse. Bekanntlich reisen wir mit einem Rucksack und besitzen nicht die schwarze Kreditkarte, daher bevorzugten wir das Schlendern durch dieses riesige Zentrum.

– Sicht auf Marina Bay Sands –

– Ausblick genießen –

– Stunden genießen –

Keine Backpacker-Preise, also auf ins Casino… 
Interessanter wurde es für uns bei den Wegweisern mit der Aufschrift „Casino“. Das Wort Casino hat es uns irgendwie angetan und wir mussten diesem unbedingt einen Besuch abstatten. Einheimische bezahlen stolze 100 Singapur Doller (ca. 66 €) Eintritt um ihr Geld zu Verzocken, für alle anderen ist der Eintritt umsonst. Um in das Casino zu komme, muss man den Reisepass vorzeigen, die Security kontrolliert nicht nur das Alter (ab 21 Jahren) sondern auch den Einreisestempel im Reisepass. Nach bestandener Kontrolle steht man direkt in dem über mehrere Etagen großen Casino. Unserem Empfinden nach, ist es größer als die meisten schon wirklich großen Casinos in Las Vegas, die wir fast in den Ruin getrieben haben…

Die erste Überraschung direkt am Eingang, es gibt Freigetränke (Softdrinks und Kaffee) und das in Singapur, schon damit hat sich der Besuch für uns gelohnt. Schade, dass wir erst am letzten Abend dort waren – vielleicht auch gut, sonst hätten wir womöglich nicht viel von der Stadt gesehen… Den klassischen Fehler, erst mal die sinnlosen Spielautomaten zu Füttern, können wir (Nein, Pascal!) leider nicht abstellen und somit ging es erst nachdem die Hälfte unseres Budgets schon verzockt war, an den Roulett-Tisch um das Casino endlich in die Verzweiflung zu Treiben. Toll, bei unserem festgelegten Spieleinsatz von 35 Singapur Doller (ca. 23 €) und einem Mindesteinsatz von 15 Singapur Doller (ca. 10 €) standen wir direkt mit dem Rücken zur Wand. Glücklicherweise konnten wir direkt die erste Runde beim Roulette mit 15 € Einsatz gewinnen (sonst hätte der Spaß schnell ein Ende gehabt) und konnten dann mit Höhen und Tiefen über ca. 20 Runden am Ende das Casino mit einem Gewinn inkl. Einsatz von 140 Singapur Doller (ca. 93,00 €) ganz klar als Sieger verlassen. Yes, chakka! Nach dem Motto „wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“, verabschiedeten wir uns jubelnder Weise aus dem Casino. (Jenny hätte am liebsten mal wieder weitergezockt…)

Lichtspiel mit Supertrees im Gardens by the Bay
Direkt hinter dem Marina Bay Sands liegen die Gardens by the Bay. Ebenso wieder zu erreichen mit der MRT (bis zur Station „Bayfront“) oder schöner und erlebnisreicher: zu Fuß durch das Marina Bay Sands. Wir haben beides einmal ausprobiert: bei Tag und bei Nacht. Wie vieles in Singapur, wurde der Park künstlich angelegt. Das Highlight in der Grünanlage sind die sogenannten Supertrees. Besonders im Dunkeln ist es ein außergewöhnlicher Ort, wenn die Supertrees mit bunten Lichtern bestrahlt werden und ein stille Show abliefern. Zu bewundern ist das Ganze von unterschiedlichen Aussichtspunkten oder direkt im Garten unter den Supertrees stehend. Wir hatten scheinbar Glück, denn zu unserer Zeit (ca. 21 Uhr) verließen viele Besucher den Park und wir konnten in Ruhe die schönen Bilder genießen. Schade war nur, dass die Brücke um diese Uhrzeit zu machte. Gardens by the Bay gehört auf jeden Fall für uns mit zu den Top-Attraktionen in Singapur.

– Gardens by the Bay aus der Ferne –

– Supertrees inkl. Bridge –

Lau Pa Sat: die günstige Lösung für leckeres Essen
Es gibt sie wirklich, die Möglichkeit in Singapur relativ günstig, hervorragendes Essen zu bekommen. „Lau Pa Sat“ ist das Zauberwort! Ein Food-Court mit einheimischem, asiatischem, indischem und sogar europäischem Essen. Bei dem wirklich großen Angebot an unterschiedlichen Speisen, fällt einem die Entscheidung gar nicht so leicht. Viel falsch machen kann man aber nicht. Früher gab es auf den Straßen von Singapur auch jede Menge Streetfood, bis mal wieder eine neue Regel dazu kam: Hygiene-Vorschriften untersagten die typischen Stände, also wurden mehrere Courts in der Stadt errichtet, die den Lifestyle weiterhin aufrecht halten. Mit Sonnenuntergang wird Lau Pa Sat gerappelt voll, alles trifft sich hier: Einheimische, Business-Leute, Touristen, Backpacker, Pauschal-Urlauber, Familien, Schüler & Studenten. Wir waren zwei mal im Court essen und jede Mahlzeit (Chicken Rice, Döner, Vietnamesische Spezialität, Smoothie) hat super geschmeckt. Preislich lagen wir pro Mahlzeit nie über 7 Singapur Doller (ca. 4,60 €, im Schnitt eher günstiger), was für diese Stadt ein absoluter schnapper ist. Lau Pa Sat ist bei Hunger also eine richtig geile Adresse und die absolut bessere Entscheidung gegenüber Fastfood. An der Stelle: Danke, für den super Tipp, wir geben diesen gerne weiter!

– Mit Einbruch der Dunkelheit dürfen auch ein paar Stände auf der Straße vor den Toren des Food-Courts öffnen –

– Lau Pa Sat von Innen –

Verkehrte Welt in Singapurs „Chinatown“
Mit einer eigenen MRT-Station ist Chinatown definitiv nicht zu verfehlen. Zum Anlass des Chinesischen Neujahrs Fest war hier natürlich alles sehr üppig, bunt und im Zeichen des Hahns geschmückt, die Stände leuchteten nur so um die Wette. Ein eher ruhiger und weniger hektischer Markt zieht sich quer durch Chinatown. Zwischen Food-Street-Bistros und Verkaufsständen kann man hier eine schöne Zeit verbringen: Stöbern, Entdecken und das Geschehen einfach beobachten. Eine Ruhephase für uns und das ausgerechnet in Chinatown, wirklich komisch. Aber das ist wohl auch Singapur. Bei dem ganzen Luxus und Blink-Blink eine schöne Abwechslung, wie wir finden.

– Auf geht´s nach Chinatown –

– Nur schwer zu Erkennen… –

Sentosa, ein bisschen wie Disneyland
Der Freizeit-Park Sentosa ist eine kleine Insel vor Singapur mit einem großen Angebot an Freizeitaktivitäten. Mit der Bahn ist Sentosa leicht zu erreichen, man fährt bis zur MRT-Haltestelle „Harbourfront“ und hat dann gleich drei Möglichkeiten auf die Insel zu kommen. Die kostenfreie Variante ist, den Sentosa-Boardwalk zu nehmen. Die Strecke ist ca. 1 km lang und geht vorbei am Anlegepier der Kreuzfahrtschiffe. Option Nr. 2, welche unsere Wahl sein sollte, ist die Sentosa-Express-Bahn für 4 Singapur-Doller (ca. 2,65 € pro Person). Die Tickets gibt es direkt an der Haltestelle „Harbourfront“ im anliegenden Einkaufscenter Vivo-City. Auf der Insel gibt es drei Haltestellen: Waterfront, Imboah und Beach Station – Anfang und  Ende ist jeweils die Sentosa Monorail Station bei Harbourfront. So konnten wir uns aussuchen, wo wir im Park starteten und der Touristen-Zulauf verteilt sich ganz gut. Die wahrscheinlich schönste aber auch teuerste Variante, ist die Option Nr.3: die Cable-Car-Bahn mit einem schönen Ausblick über Sentosa und die Berge im Rücken. Ähnlich wie eine Ski-Gondel fährt die Cable-Car-Bahn die Besucher in luftiger Höhe auf die Insel. Nachdem wir die Warteschlange und den Preis von schlappen 33 Singapur-Doller (ca. 22 €) pro Person gesehen haben, ist diese für uns leider raus gefallen.

-Ticket-Schalter für die Express-Bahn nach Sentosa –

– Cable Car –

Zahlreiche tolle und nicht so tolle Attraktionen begrüßen einen auf der Inseln. Das Univeralstudio Singapur und S.E.A Aquarium liegen z.B. auf der Insel. Desweiteren kann man Surfen lernen im Wave House oder sich an einer Seilbahn Richtung Meer stürzen. Leider sind die jeweiligen Attraktionen nicht ganz billig, so dass wir nur bei bestem Wetter über die Strände und Dschungelpfade der Insel geschlendert sind. Es gibt zwar einen Pass für alle Attraktionen aber den Preis wollten wir gar nicht erst wissen. Wir tasten uns ran ans Backpacker-Leben… Dennoch war es für uns ein schöner und erlebnisreicher Tag auf der Insel. Mal wieder einfach beobachten plus den Augenblick genießen und dabei stolze 19 km zu Fuß gehen – das haben wir am Abend dann auch gemerkt…  Für die Sparer unter euch empfehlen wir noch den „Skywalk“ auf Sentosa. Dieser ist nicht nur kostenlos, sondern bietet auch eine super Aussicht über Singapur und die Sentosa-Bucht. Der Walk hat uns zwar den Rest an diesem Tag gegeben, aber wir wurden belohnt! Dass man auch mit einem Aufzug auf die Aussichtsplattform hätte hoch fahren können, müssen wir ja nicht erwähnen – wir haben es schließlich auch erst am Ende gemerkt…

– Die wirklich hohe Skywalk-Brücke –

– Aussicht auf Singapur –

– Aussicht auf den Sentosa-Strand –

Alles in allem ist Sentosa für uns kein Muss bei einem Singapur-Besuch. Die Stadt alleine hat viel mehr zu Bieten, als ein Freizeitpark. Wenn man jedoch ein bisschen mehr Zeit mitbringt, mit der Familie unterwegs ist oder wirklich Bock auf ein bisschen Adventure hat und dafür bereit ist Geld auszugeben, wird es sich mit Sicherheit lohnen.

– Diesmal für uns ohne Universal Studios –

Die 5th Avenue im Orchard Viertel finden?
Nicht nur um das Marina Bay Sands und dessen Einkaufszentren tummeln sich die Top-Labels dieser Welt, sondern auch auf der Orchard Road kann viel Geld ausgegeben werden. Dieses Gefühl, dass in Singapur nur gearbeitet wird, um shoppen zu gehen hat uns den ganzen Aufenthalt über begleitet. Viele kommen auch nur hierher um genau dies zu tun. Viel zu schade, wie wir finden.

Da unsere Backpacks schon bis oben hin voll mit tollen Sachen sind und wir unser Geld lieber zum Reisen nehmen, haben wir uns auch hier auf einen kleinen Spaziergang beschränkt. Vor Ort suchten wir erst einmal das Hard Rock Café auf, um das nächste Magnet einzusammeln (ja, hierfür gibt´s Budget… ). Die Gegend hier gefiel uns nicht so gut, wir waren sogar etwas enttäuscht vom ach so schönen Orchard Viertel. Viel mehr gesehen haben wir dann nicht mehr, die Lust ging aus und der Hunger trieb uns zurück. Später mussten wir feststellen, dass wir für die weitaus schönere Seite, in die andere Richtung hätten gehen müssen. Naja, ihr könnt es nun besser machen.

Chinesische Neujahrs-Kirmes auf einem schwimmenden Fußballplatz
Auch in Singapur-City begleitete uns das Chinesische Neujahrsfest. Das kuriose hier, das Areal der Feierlichkeiten spielte sich auf einem schwimmenden Fußballplatz ab. Der ganze Platz wurde hergerichtet und zu einer Art Kirmes umfunktioniert. In den Abendstunden wurde Live-Musik von einheimischen Bands gespielt, welche bis zu 2.000 Zuschauer anzogen. Begleitet von leckerem Essen an den Ständen, konnten wir auch hier ein wenig Neujahr mitfeiern. Interessiert hätte uns jedoch auch ein Fußballspiel auf diesem außergewöhnliche Platz.

– Die Tribüne zum Fußballplatz –

– Chinesisches Neujahr – 2017 Jahr des Hahnes –

– Kirmes und Luxus-Dampfer –

Singapurs absurdes Regelwerk 
Ausnahmsweise hatten wir vor unserem Flug nach Singapur ein bisschen rum gelesen und sind dabei auf kuriose Regeln gestoßen, die die Einreise und das Verhalten vor Ort betrafen. Dazu gehören Dinge wie: keine Kaugummis, nicht mehr als 17 Zigaretten und teilweise keine Medikamente ins Land einführen, Zigaretten müssen mit einem „Stempel“ versehen sein, nicht auf öffentlicher Straße bzw. Plätzen Rauchen / Essen oder Trinken, auf den Boden (aus)spucken verboten, Zigarettenstümmel oder sonstiges auf den Boden werfen, Taxis dürfen bei Regen nicht angehalten werden (so wird wohl Stau vermieden), Sonnenbrillen dürfen bei Dunkelheit nicht getragen werden, Straßen nur am Zebrastreifen oder an Ampeln überqueren, Kaugummi kauen nur auf Rezept und vieles mehr… da ist Singapur wirklich ein bisschen strange. Rauchen und Kaugummi kauen waren wohl für uns die härtesten Regeln. Aber bei einem kurzen Aufenthalt, hält man es aus.
Ups, fotografieren in den Einkaufszentren, haben wir gerade erst gelesen…

– Natürlich … –

Nur was für Schöne und Reiche? 
Nein, auch wir haben uns definitiv wohlgefühlt! Vielleicht ist Singapur kein typisches Backpacker-Ziel und wird es auch nicht werden, aber es gibt Möglichkeiten seine Zeit hier etwas sparsamer zu verbringen. Für wen Singapur zu den Traum-Destinationen gehört, der sollte sich jedenfalls nicht von Kosten und Regeln abbringen lassen. Es lohnt sich einen Abstecher zu machen und unser persönliches Fazit: Singapur rockt! Du musst nur DEIN Ding draus machen… take the chance

– Nö! –

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  3 Minuten Singapur-Impressionen

Singapur vom 30.01. – 02.02.2017

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Comments

  1. Ein schöner Beitrag! Ich war auch gerade letztes Wochenende in Singapur und mir hat es auch sehr gut gefallen. Ich lebe in Hong Kong und daher habe ich mich nicht all zu sehr über die Preise in Singapur gewundert. Es leben dort auch sehr viele Expats mit einem guten Gehalt, die sich dann schon mal nen Cocktail für umgerechnet 15 EUR leisten können/wollen. Aber wenn man sich etwas umschaut, dann kann man auch einen günstigen Urlaub verbringen. Als Backpacker würde ich auch auf jeden Fall einen Zwischenstopp in SG machen, denn wenige Tage reichen ja schon aus um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Und danach kann man ja weiter in die günstigen Regionen fahren.
    Liebe Grüße,
    Kaja

    1. Author

      Liebe Kaja,

      vielen Dank für dein Feedback und deine ausführlichen Erfahrungen.

      Ganz liebe Grüße nach Hong Kong – da zieht es uns hoffentlich bald auch mal hin. 🙂

      Liebe Grüße aus Bali,
      Jenny & Pascal

    1. Author

      Ihr Lieben,

      vielen Dank für das Feedback und den Tipp. 🙂
      Sollte uns die Reise noch mal nach Singapur führen, werden wir da auf jeden Fall mal vorbei gehen.

      Euch auch noch eine schöne Weiterreise,
      die Ex-Nachbarn,
      Jenny & Pascal

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