Bali

Bali: Natur, Spiritualität & Leben | Interview mit Tania

In Bali, local interview, Ubud by journeypleasure0 Comments

LOCAL INTERVIEW BALI

Bali steht – wie die Überschrift schon sagt – für ganz viel Natur, das gewisse Etwas an Spiritualität und gesunde Lebensstrukturen. Unsere Interview-Partnerin Tania kommt ursprünglich aus Russland und ist seit einigen Jahren als Expert auf Bali zu Hause. Sieht sie, als Insiderin, es genauso? Oder ist das nachgesagte nur ein Mythos? Hier bekommst du die Antworten im local interview „Bali“ – viel Spaß beim Lesen!

local interview

– Pascal, Jenny & Tania –

Über dich:
Name: Tania
Alter: 33
Wohnort: Ubud, Bali
Beruf: Management, Handwerker-Bedarf
Hobby´s: Lesen, Musik, Filme
Letztes Reiseziel: Georgien
Nächstes Reiseziel: Australien
Traum-Reiseziel: Island, Reykjavik

Tania war übrigens unsere Airbnb-Gastgeberin (*35 € Gutschein für Dich) für einen Monat. Mit der Villa di Sawah hatten wir den perfekten Ort in Ubud gefunden, den wir absolut weiter empfehlen können – eine rundum Wohlfühl-Oase.

Airbnb

– Unsere Wohlfühl-Oase –

Bali:

Wie bist du nach Bali gekommen? Was war der ausschlaggebende Punkt für dich hier zu leben?

  • Das erste Mal bin ich gekommen um Freunde für einen paar Monate zu besuchen. Geblieben bin ich letztendlich weil es hier immer warm ist.

Um in Indonesien zu leben, musst auf ziemlich viele Dinge achten. Wie löst du z.B. das Visa-Problem?

  • Die Visa-Problematik bereitet mir immer noch Kopfschmerzen, man muss auf so vieles achten. Bis jetzt habe ich immer ein Soziales-Visum für 6 Monate genutzt. Das nächste Visum wird ein Business-Visum für 1 Jahr. Ich muss jedoch das Land dafür verlassen um es beantragen zu können.

Bali ist unfassbar abwechslungsreich. Ob traumhafte Strände, tiefster Dschungel oder die einzigartigen Reisfelder.Welche Punkte beschreiben Bali deiner Meinung nach am besten?

  • Ubud : local-life, man spürt die Religion und den Geist der Insel
  • Jatiluwih: „natural view“ auf die beeindruckenden Reisterrassen
  • Kuta: Beach, Strände & Palmen
  • Bali allgemein: surfen

Was wünscht du dir für Bali? Was sollte so bleiben wie es ist und was sollte sich ändern?

  • Ich wünsche mir, dass Bali seine Einzigartigkeit nicht verliert. Die Religion und der Geist der Insel sollen so bleiben. Ändern sollte sich vor allem der Umgang mit Müll, damit hat Bali Probleme. Um den Müll zu recyceln, den Verkehr auf den Straßen zu stoppen und generell den Umgang mit der Natur zu ändern, muss sich in der Regierungsebene was tun.

 

Ubud

Ist Ubud zu deinem Zuhause geworden? Magst du es hier zu leben oder kannst du dir vorstellen weiter zu ziehen?

  • Aktuell ist Ubud mein Zuhause und ich lebe wirklich gerne hier. Dadurch, dass es hier aber immer voller wird, könnte ich mir vorstellen irgendwann mal ein neuen Ort aufzusuchen. Eine konkrete Idee dazu habe ich zwar noch nicht aber Australien finde ich sehr interessant.

Wie würdest du Ubud und das Leben hier beschreiben?

  • Ubud ist ein sehr spiritueller Ort, das kulturelle Zentrum von Bali! Es gibt viele Möglichkeiten für Yoga und sehr gesundes Essen. Die Natur um den Ort ist einzigartig was auch viele Künstler angezogen hat. Generell ist das Leben hier entspannt und ruhig.

Für uns war Ubud ein sehr relaxter Ort, man spürt die gewisse Lockerheit, Spiritualität und die Freiheit. Im Gegensatz dazu hat der Tourismus hier seine Wurzeln geschlagen. Ist genau das, das Geheimnis von Ubud, die Balance zwischen Tradition und Tourismus?

  • Ja, genau das ist es, was Ubud ausmacht. Man spürt die Spiritualität und die Freiheit. Das Leben hier ist langsamer ruhiger als beispielsweise in Kuta. Hinzu kommt, dass Ubud mitten in der Natur liegt, wo man einfach die Einzigartigkeit der „Bali-Natur“ und des „Bali-Lebens“spürt.

Ist Ubud für dich das Touristen-Ziel Nr.1 auf Bali oder sind es doch eher die Orte Kuta oder Canggu?

  • Der Ort und seine Umgebung gehören auf jeden Fall zu den Top-Zielen auf der Insel. Hier gibt es viele interessante Plätze zu besuchen wie z.B. der Monkey Forest, der Bali Bird Park oder der Holy Water Temple. Da Ubud mittig auf der Insel liegt, kann man von hier auch perfekt weitere Ziele schnell erreichen, wie z.B. den Batur Vulkan, Amed oder einige Wasserfälle.

Wann hat der Touristenboom in Ubud angefangen?

  • Ich denke, der große Ansturm hat ca. 3 Jahren begonnen.

Was darf man deiner Meinung nach in Ubud nicht verpassen?

  • Monkey Forest
  • Blanco Museum
  • Campuhan Ridge Walk
  • Tjampuhan’s Sacred Hills

 

Menschen

In vielen Ländern, besonders in Asien, wurden wir sehr freundlich empfangen. Auf Bali war die Freundlichkeit der Locals noch intensiver und sehr ehrlich für uns. Weißt du, woher diese Freundlichkeit kommt?

  • Für mich ist es schwierig diese Frage zu beantworten weil ich schon relativ lange hier bin. Aber dass die locals offen, sehr nett und sympatisch sind, kann ich bestätigen.

Wie würdest du einen normalen Tag auf Bali beschreiben?

  • Die Insel erwacht schon relativ früh am Morgen, so gegen 6 Uhr. Zuerst wird sich um die Hauspflege gekümmert und das erste Gebet des Tages steht an. Gearbeitet wird in der Regel – je nach Job – bis ca. 18 Uhr. Abends wird erneut gebetet oder es stehen Zeremonien an. Viele locals verbringen den Abend im Umkreis ihrer Familien. Bei mir sieht der Tag ziemlich ähnlich aus, nur dass ich die Gebete weg lasse

 

Tourismus

Was begeistert die Leute an Bali?

  • Ich glaube, den meisten geht es da wie mir. In erster Linie ist es die Natur, die Bali einzigartig macht. Dazu kommt, obwohl Bali eine relativ kleine Insel ist, die außergewöhnliche Vielfalt. Reisterrassen, Dschungel, Strände und Vulkane – alles nah beieinander. Alleine bei den Stränden wird man merken, dass sie völlig unterschiedlich sind.

Gibt es Unterschiede zwischen Nord- und Süd-Bali?

  • Definitiv! Im Süden Balis konzentrieren sich die eher touristischen Orte. Es gibt mehr Aktivitäten, Geschäfte, Restaurants und Clubs. Dazu ist der Glauben im Süden mehrheitlich Hindu. Der Norden der Insel ist schwieriger zu erreichen, dort gibt es eine unglaubliche Natur und schöne kleine Orte. Sonst würde ich behaupten, dass im Norden nicht viel los ist. Der Glauben im Norden, ist im Gegensatz zum Süden, mehrheitlich muslimisch.

Verändert der Tourismus Bali?

  • Ja! In den letzten Jahren hat der Tourismus Bali sehr stark verändert. Bali wurde zunehmend weniger religiös und es gibt weniger Zeit für die Zeremonien. Sollte es in diesem Tempo weiter gehen, könnte Bali seine Einzigartigkeit verlieren.

Wie gehen die locals mit dem wachsenden Tourismus um?

  • Viele locals sind beruflich im Tourismus, daher ist es für sie Alltag geworden. Wirtschaftlich haben sich durch die vielen Besucher natürlich neue Möglichkeiten ergeben.

 

Kulinarisch

Welches Essen sollte man auf Bali auf gar keinen Fall verpassen?

  • Nasi Goreng
  • Pisang Goreng
  • Gado Gado

Was ist dein balinesisches Lieblingsgericht?

  • Nasi Goreng
  • Gado Gado

 

Vielen Dank Tania, für das coole Interview! Der Aufenthalt in deiner Airbnb-Villa war für uns eine besondere Zeit. Wir haben uns über die gesamten 4 Wochen pudelwohl gefühlt und würden jederzeit wieder kommen. Es war einzigartig. An dieser Stelle möchten wir uns bei Tania und ihrem herzlichen & hilfsbereitem Team für die tolle Zeit in Ubud bedanken. 

Villa di Sawah

– Danke an das Team und insbesondere Patu –

Mehr zu Bali:
Bali – Blogbeitrag (Ein Monat Insel-Leben auf Bali)
Ubud – Vita

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