Bangkok

Bangkok: Alle guten Dinge sind 3

In Bangkok by journeypleasure0 Comments

Warum es uns wieder nach Bangkok zog?

So ist es, wir sind schon wieder in Bangkok. Man sagt uns bereits nach, es wäre unsere 2. Wahlheimat… So krass ist es noch nicht, das können wir versichern. Aber schon verrückt. Als wir unseren ersten Blogbeitrag mit der Überschrift „Bangkok hat uns“ geschrieben haben, konnten wir bei Weitem noch nicht ahnen, dass es uns tatsächlich so schnell wieder in diese faszinierende Stadt ziehen wird.

Bangkok

– Bangkok: alle guten Dinge sind 3 –

Warum sind wir nun wieder hier gelandet? Eigentlich sollte es nach Bali in eine ganz andere Richtung gehen, wir waren uns jedoch unschlüssig und unser Bauchgefühl sagte uns, dass es noch nicht an der Zeit für einen neuen Kontinent ist. (Hierzu in einem späteren Blogbeitrag mehr.) Zudem ist bisher eigentlich noch kein Ziel so eingetroffen, wie wir es uns vorher ausgemalt hatten – also warum dann dieses Mal!?

Bangkok

– Ahhh, schon wieder Bangkok! –

Der Hauptgrund für unsere „Rückreise“ nach Bangkok war, das thailändische Neujahrsfest „Songkran“, das jedes Jahr vom 13. – 15. April stattfindet. Traditionell putzen die Thais am Abend des 12. April (ein Tag vor Neujahr) ihre Häuser und Wohnungen, am Neujahrsmorgen werden Opfergaben gespendet und am Nachmittag werden die Buddha-Figuren vor den Opfergaben mit Wasser begossen. Stichwort „Wasser“: durch diesen Brauchtum hat sich das „Baden“ dahingehend entwickelt, dass alle Menschen auf der Straße sich gegenseitig mit Wasser begießen und so gemeinsam feiern. Für uns war es übrigens das 5. Mal Neujahr auf der Reise, mega krass.

Während unserer Weltreise-Vorbereitungen zu Hause, hatten wir schon einige Videos und Beiträge zu diesem Fest gesehen – wir waren sofort begeistert und angefixt, daher stand das Event ziemlich weit oben auf unserer Bucketlist.

Auf dem Schirm hatten wir das Datum jedoch nicht. Bei unseren Flug- und Reiserecherechen sind wir eher zufällig wieder darauf gestoßen. Und perfekt: der Zeitraum passte genau für unsere Weiterreise. Wir mussten also nicht lange überlegen: „Auf nach Bangkok – Songkran, wir kommen!“

Songkran

– „Songkran, wir kommen!“

Neue Ecken, Shopping-Centren, Streetart & Co.

Aus der Songkran-Idee wurde ein längerer Aufenthalt in Bangkok, ganze 6 Tage. Wir wollten den Trip nutzen, um uns die Dinge entspannt anzuschauen, die wir noch nicht gesehen hatten und weiterhin an unseren Blog-Ideen arbeiten. Das lief auf Bali ja richtig gut und auch Bangkok eignet sich wunderbar zum Arbeiten.

Also verbrachten wir die Tage damit uns Viertel anzuschauen, die wir noch nicht kannten. Wir lieben es, durch die Straßen von Bangkok zu Schlendern, einfach das Treiben zu beobachten und mittendrin zu sein. Wenn wir eine Abkühlung brauchten, fuhren wir einfach mit dem extrem hoch klimatisierten Bahnsystem weiter. Bei diversen Cafés machten wir eine Pause und holten unsere *Laptops raus, so verbanden wir Sightseeing mit Arbeiten. Ganz angenehm.

Streetart

– Streetart in Bangkok –

Bangkok

– Straßen Bangkok´s –

Außerdem entdeckten wir das MBK komplett neu. Bei unserem ersten Besuch waren wir eher enttäuscht und konnten überhaupt nicht nachvollziehen, warum das MBK so gehypt wird. Nun wissen wir warum, denn wir haben es gefunden! Im Januar hatten wir einfach zu früh aufgegeben, wir waren gar nicht richtig drin – wie wir heute wissen. Trotzdem wird das MBK nicht jeden Geschmack treffen, aber gesehen haben sollte man es! Fündig wurden wir in der Spielhalle, hier zieht es uns irgendwie immer hin und in der riesigen Handy-/Technik-/ Stecker-/ Adapter-Abteilung. Gekauft haben wir einen *Y-Adapter für die Kopfhörer, damit wir zusammen Podcasts etc. hören können und für Jenny gabs´eine Handyhülle mit *Selfie-Halterung.

MBK

– MBK, was ein Wusel… –

Spielhalle

– An Spielhallen kommen wir meist nicht vorbei –

Spielhalle

– Ganz knapp verloren… –

Wir machten einen abenteuerlichen Ausflug in die Nähe des Chatuchak Marktes. Allerdings nicht zum Markt selbst, sondern zum Bus Terminal um unser Ticket nach Kambodscha zu besorgen. Ziemlich strange hier, mega voll & so gut wie kein Tourist (wir glauben, dass es aber an diesem Tag Zufall war!?). Und auch bei unserem dritten Bangkok Aufenthalt trafen wir Freunde aus der Heimat, die sind einfach überall.

Bangkok

– Auf dem Weg zum Bus-Terminal – es war erst der falsche Weg… –

Bus Terminal

– Bus Terminal Chatuchak: mega voll –

Bus Terminal

– Eine riesige Halle, in der wir uns erst einmal mit den 1.000 Schaltern zurecht finden mussten –

Bus Terminal

– Wir wissen bis heute nicht, wo die alle an dem Tag hin wollten –

Das Terminal 21 und Siam Center durften bei unserem erneuten Besuch natürlich nicht fehlen. Da wir ein Mal die Unterkunft während der 6 Tage gewechselt haben (1. haben wir verlängert und 2. war die erste nix), hatten wir beide Shopping-Paradiese jeweils einmal direkt um die Ecke. Geshoppt haben wir allerdings nicht. Wir gucken lieber, kühlen uns ab, trinken gemütlich einen Café und essen in den Foodcourts eine lecker-günstige Mahlzeit.

Siam Center

– Siam Center –

Foodcourt

– Foodcourt –

Foodcourt

– Gut & günstig: immer was los –

Bangkok´s Königspalast

Was wir bei unseren ersten beiden Besuchen nicht geschafft hatten, war tatsächlich der Königspalast. Dieses Mal sollte es aber soweit sein. Tja, was sollen wir sagen – es gibt schon so viele Artikel über den Königspalast, daher halten wir uns kurz und zeigen einfach ein paar Impressionen. Ihr merkt schon, richtig vom Hocker gehauen hat uns der Palast nicht, dennoch sind wir der Meinung, dass man unbedingt hin sollte. Der Königspalast gehört schließlich zu Bangkok wie der Kölner Dom nach Köln. Uns persönlich war es aber einfach zu voll, zu heiß und viel zu viele Touristen.

Bangkok

– Auf dem Weg zum Königspalast –

Bootsfahrt

– Neben der kühlen Bahn, sind wir in Bangkok am liebsten mit dem Boot unterwegs –

Streetart

– Streetart am Königspalast –

Königspalast

– Königspalast –

Königspalast

– Auf geht´s –

Königspalast

– Pascal hat mit kurzer Hose gepokert: 1x hat´s geklappt, dieses Mal nicht – das Hippi-Ergebnis sehr ihr hier –

Königspalast

– prunkvoll, prunkvoller, am prunkvollsten –

Königspalast

– ziemlich viel los hier… –

Königspalast

– ziemlich heiß hier: wir machen Fotos an den Palmen, da ist noch ein (Schatten-)Plätzchen frei –

Königspalast

– Noch mehr los, viel zu voll hier: wir haben uns nicht angestellt –

Königspalast

– Krass! –

Königspalast

– Viele Details –

Königspalast

– Einer schöner als der Andere… –

Königspalast

– Auf dem Gelände vom Königspalast gibt es jede Menge Tempel –

Königspalast

– Wahnsinn, wie Detail-verliebt… –

Königspalast

– faszinierend –

Königspalast

– Und da ist er! –

Königspalast

– journeypleasure vor dem Palast –

Airbnb vs. 4* Hotel

Wie oben schon angedeutet, haben wir die 6 Tage vor Ort auf zwei Unterkünfte aufgeteilt. Zunächst hatten wir uns die ersten Tage in ein Airbnb (*35 € Gutschein für Dich) eingebucht. Hier waren wir aber wenig begeistert. Es hatte überhaupt kein Airbnb-Charakter, war eher ein schlechteres unpersönliches 1* Hotel. Schade!

Als die Entscheidung viel, dass wir noch 2 Tage dran hängen, hatten wir das Verlangen noch mal in ein „besseres“ Hotel zu gehen. Wo sonst, wenn nicht in Bangkok!? In Bangkok bekommt man richtig gute Hotels zu einem super Preis, daher haben wir uns hinreißen lassen uns etwas zu gönnen – auch wenn wir damit unser Backpacker-Budget übertroffen haben. Egal, zwischendurch tut es mal ganz gut! So sind wir im *Hotel Clover Asoke gelandet.

Clover Asoke

– Eingang zum 4* Hotel Clover Asoke –

Rooftop

– Blick von der Hotel-Rooftop-Terrasse –

Clover Asoke

– Pascal auf der Clover Asoke Terrasse –

Clover Asoke Hotel

– sehr stylische Einrichtung –

Bangkok

– Den besten Blick auf Bangkok´s Verkehr –

Zu guter letzt, der eigentliche Grund: das Neujahrsfest „Songkran“

Deswegen waren wir doch eigentlich wieder hier und vorneweg, es hat sich sowas von gelohnt. Der Wasserspaß ist einfach einmalig, sowas haben wir zuvor noch nicht erlebt. Einfach alle Menschen auf der Straße (zumindest in den dafür bestimmten Regionen, wie z.B. Silom oder Khao San Road) laufen mit Wasserpistolen rum, haben ihre Handy´s gut geschützt und sich selbst wassertauglich angezogen. Das ist auch gut so, denn Gnade gibt es nicht.Du kommst nur in die Nähe dieser Plätze, da bist du schneller als du dich umsehen kannst mittendrin und klitschnass bis auf die Unterhose.

Songkran

– „Na, wer will´s mit mir aufnehmen?“ –

Songkran

– „Ich gewinne!“ –

Wir haben den Spaß zwei Mal mitgemacht, einmal am Nachmittag in den Abend rein und einmal Abends im Dunkeln. Die erste Variante empfehlen wir eher, denn wenn die Sonne weg ist, wird es in den pitschnassen Klamotten tatsächlich auch im über 30 Grad heißen Bangkok ganz schön schnell mal kalt. Beide Male waren wir auf der Silom Road, obwohl wir uns eigentlich auch das Spektakel auf der Khao San Road anschauen wollten. Aber wir hatten gehört, dass hier über die Stränge geschlagen wird und es ein reines Touri-Ding ist. Da hatten wir nicht so Bock drauf.

Songkran

– „Los geht´s!“ –

Auf der Silom Road – zwischen den Thais – haben wir uns sehr wohl gefühlt und sind daher auch geblieben. Touristen waren hier eher die Minderheit. Es war ein riesen-Party-Wasser-Spaß. Alle gingen extrem friedlich und freundlich miteinander um. Es ging nur um eins: Spaß & „Baden“. Wir besorgten und die kleinsten Backpack-geeigneten Wasserpistolen und auf ging´s ins Getümmel. Man geht einfach der Menge hinterher – die Straße rauf und runter, immer wieder. Hört sich langweilig an, ist es aber nicht! Du bist inmitten verrückter und mit Spaß getriebener Menschen und erlebst einen einzigartigen Moment. Pure Freude – herrlich! Um den Lach-Muskelkater kommt hier wohl keiner.

Songkran

– Wir nähern uns dem Geschehen, ein paar Wasserpistolen sind schon zu sehen – die Kamera wird jetzt eingepackt –

Sonkran

– Songkran-Ergebnis –

Songkran

– Was ein Spaß! –

Wann kommen wir wohl wieder?

Wir werden sehen… Auf dem Programm steht Bangkok nun definitiv vorerst nicht. Aber „Sag niemals nie!“ Eins ist sicher, gesehen haben wir nach wie vor, nicht alles in der Stadt… take the chance

11. – 17.04.2017 Bangkok 

Hier geht´s zur Bangkok-Vita 
(Die ist selbstverständlich mit unseren neuen Erkenntnissen angepasst.)

Mehr zu Thailand:
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Bangkok – Blogbeitrag (Bangkok hat uns!)
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Bangkok  – Blogbeitrag (Bangkok again…)
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