Bangkok Rooftop Night

Bangkok again…

In Bangkok, Thailand by journeypleasure0 Comments

Warum schon wieder Bangkok?

Bangkok again. Uns hat es mal wieder in diese außergewöhnliche Stadt verschlagen. Wir hatten es in unserem ersten Blogbeitrag „Bangkok hat uns!“ am Ende schon angedeutet, denn da stand tatsächlich schon fest, dass wir noch einmal zurück kommen werden. 2 Wochen waren auf unserer „Big Journey“ – ohne Route – doch bereits durch geplant. Aber nicht ohne Grund!

Familienbesuch auf Weltreise

Wir erwarteten Familienbesuch – und den plant man doch sehr gerne ein! Wie cool ist das denn!? Der erste Besuch nach knapp 6 Wochen. Für uns stand jetzt allerdings eine „kleine“ Umstellung (Blogbeitrag zu unseren ersten Erfahrungen, (Ver-)Änderungen und wie es uns mit dem neuen Lebensstils nach 6 Wochen Weltreise erging, folgt) auf dem Plan, denn mit der Familie sind wir nicht im „Backpack-Stil“ gereist. Jetzt ist Urlaub angesagt! Erst mal 3 Tage Bangkok.

Family auf der Khaosan Road

– Family auf der Khaosan Road –

Es darf das Anantara sein

Das hieß für uns, einchecken in ein 5* Hotel, das *Anantara Sathorn Bangkok Hotel. Ehrlich gesagt, haben wir es nach unserer 15-tägigen Vietnam-Reise tatsächlich ein bisschen genossen. Das Frühstück war der ober hammer: sehr vielfältig, es gab nichts was es nicht gab (Brot, Obst, Omlette, Müsli Pancakes; einfach ALLES), westlich, asiatisch, amerikanisch und bis dato das Beste, was wir hatten. Außerdem konnten wir (bzw. Jenny) das Fitness Studio nutzen. Ok, auch nur einmal. Der Poolbereich war sehr schön, genutzt haben wir ihn leider nicht. Es gab zu viel Alternativ-Programm. Wir hatten eine top Rooftop Bar „ZOOM Sky Bar & Restaurant“, die für alle – auch nicht Hotelgäste – absolut zu empfehlen ist, denn hier zahlt man keinen teuren Eintritt und die Preise sind auch human. In der „ZOOM Sky Lounge (eine Etage darunter) hat man ebenfalls einen schönen Blick über Bangkok. Beide Ausblicke lohnen sich sowohl tagsüber und sowieso am Abend. Der Anreiz für die untere Etage ist unter anderem die Happy Hour am Nachmittag bzw. Frühabend.

ZOOM Sky Lounge

– ZOOM Sky Lounge: wir waren zu früh, standen quasi in den Startlöchern zum Opening –

Rooftop Bar Anantara

– journeypleasure on rooftop –

Rooftop Bangkok

– Pascal mit Blick auf Bangkok –

ZOOM Sky Bar & Restaurant

– Jenny in der ZOOM Sky Bar –

Rooftop Bangkok

– Der Blick: ein Traum –

ZOOM Sky Lounge

– Der Ausblick von der unteren Etage: ZOOM Sky Lounge –

Rooftop Bangkok

– Schön war´s da oben –

ZOOM Sky Bar & Restaurant

– Zum Schluss noch schnell ein Foto –

Kleine Anmerkung am Rande, das Anantara soll übrigens im „Crust“ die beste Pizza Bangkoks haben. Darauf hatten wir uns als Pizza-Fans mega gefreut. Als wird dort essen wollten, war die Pizza aus. Hääää? Was? Wie geht denn sowas? Das ist schon ein bisschen strange. Wir konnten etwas anderes bestellen, das war zum Glück auch sehr lecker. Aber einordnen können wir die Info jetzt nicht. Falls also von euch jemand mal da sein sollte: uns interessiert, was es nun mit der besten Pizza Bangkok´s auf sich hat. Schreibt doch mal in die Kommentare.

All die Vorzüge bedeuten jetzt nicht, dass wir zum Hotelgänger werden. Im Gegenteil – die 3 Nächte waren sehr schön, aber wir haben uns schon sehr an unsere neue Art zu reisen gewöhnt und lieben die Vorteile von Airbnb-Appartements und Homestays. Wie gesagt, „Urlaub“.

Sightseeing die Zweite bzw. die Erste

Es ging mal wieder mit dem Local Boat über den Chao Praya. Wir mussten das unbedingt mit unserer Familie machen, weil wir es so eindrucksvoll fanden und einfach einen perfekten ersten Einblick der vielfältigen Seiten von Bangkok zeigt. „Böötchen“ fahren ist doch irgendwie immer schön. Mit dem Boot ging es für uns ebenfalls zum zweiten Mal zum Tempel „Wat Arun“. Wenn man zum „Liegenden Buddha“ oder zum „Königspalast“ möchte, kommt man an diesem nicht vorbei. Vom „Liegenden Buddha“ war auch die Familie begeistert, er ist einfach gigantisch. Danach ging es zum „Grand Palace“, der ist natürlich ein absolutes MUSS. Jedoch standen wir quasi vor verschlossenen Türen. Auf den Vorplatz hatten wir es noch geschafft, die Kassen machen aber um 15.30 Uhr zu. Tja, das war wohl nix! Die Zeit ist an dem Tag nur so geflogen. Das heißt für uns wohl: „Alle guten Dinge sind 3“. Schauen wir mal…

Wat Arun

– Wat Arun die Zweite –

Wat Arun

– Details, die uns z.B. beim ersten Mal gar nicht aufgefallen sind –

Grand Palace

– Grand Palace –

Grand Palace

– schnell die Hose drüber ziehen –

Grand Palace

– Grand Palace Vorplatz –

Alle waren sich einig, wir wollten in Bangkok unbedingt einen Floating Markt besuchen. Bei unserem ersten Besuch in Bangkok hatten wir es leider nicht dorthin geschafft. Umso besser. Aber welchen nehmen wir und wie kommen wir dahin? Am liebsten wollten wir wieder mit dem Schiff fahren, daher hatten wir vorher ein bisschen recherchiert. Auf diversen Karten konnte man zwar Boots-Strecken erkennen, die in die ungefähre Richtung eines Floating Marktes gingen, aber irgendwie stimmten die Namen derer nicht wirklich überein. Naja kurz um, die Planung zum Floating Markt war irgendwie komplizierter, oder wir standen auf dem Schlauch. Wir gingen letztendlich einfach zum Sathorn Pier und wollten schauen, wie wir von dort am besten zu unserem Ziel kommen. Am Pier war dann auf einmal alles ganz einfach. Die Touren wurden einem quasi hinterher geschmissen, ähh gerufen. Wir wollten allerdings auf keinen Fall mit einem überfüllten Touri-Boot los. Um dann womöglich noch von unserem Boot auf den Markt herab zu schauen. Nein, auf gar keinen Fall. „Mhhh, was machen wir denn jetzt?“ Eine Alternative scheint es hier nicht zu geben. Nach kurzer oder längerer Familien-Beratschlagungsrunde wollten wir letztlich doch mit dem Touri-Boot fahren. In der Hoffnung, dass es nicht so schlimm werden wird. Ahhhh.
Jetzt aber erst mal verhandeln. Tja, zu spät – denn das Boot war schon abgelegt. „Wann geht denn das nächste Boot?“, fragten wir. Die Antwort war: „Jetzt.“ Mhh ok, dann wird es wohl nicht so lange dauern, typisch asiatisch halt. Ob man nun 10 Minuten oder eine Stunde warten wird, steht in den Sternen. Wir entschieden uns trotzdem für die Tour und verhandelten den Preis. Wir können uns nicht mehr 100% erinnern, aber glauben es waren 700 Baht (ca. 19,00 € für 4 Personen) statt ursprünglich verlangten 1.200 Baht (ca. 32,50 €). Im Endeffekt hatten wir das Gefühl, dass wir sogar noch mehr hätten raus schlagen können, waren aber dennoch zufrieden. Also, immer Handeln! Und siehe da, das Boot war schon wieder am Pier – sie hatten es tatsächlich zurück gepfiffen, während wir bezahlten. Was ein Service. Los ging die ca. 3-stündige Tour. Zu unserem Glück war das Longtail-Boot auch nicht überfüllt, es war noch nicht Mals jeder Platz besetzt. Also bis dahin alles richtig gemacht! Die Fahrt war ebenso eine richtige Entscheidung, denn wir bekamen noch mal mehr Einblicke als schon auf der Local-Boot-Tour. Aber seht selbst:

Longtail-Boot

– So sah auch unser Longtail-Boot aus –

Longtail-Boots-Tour

– hinter uns die Reihen waren frei –

Longtail-Boots-Tour

– Es war ganz schön wackelig und spritzig –

Longtail-Boots-Tour

– Ohhhhh –

Bangkok Kids

– … an spielenden Kindern –

Longtail-Boots-Tour

– … an den typischen Wasserverkäufern –

Touristenboot

– …an seltsamen Touristenbooten, die komische Übungen machten –

Bangkok

– … an maroden Häusern –

Bangkok

– … an armen Gegenden –

Bangkok Hochhaus

– … und Hochhauskomplexe –

Bangkok

– … am kompletten Gegenteil –

Bangkok Family

– Tom und Pascal –

Und auch der Besuch auf dem schwimmenden Markt „Taling Chan Floating Market“ war ein voller Erfolg. Er war zwar touristisch, klar – aber irgendwie auch sehr authentisch. Die Stände waren waren typisch thailändisch, ansprechend und vielseitig. Wären wir nicht auf einer Weltreise, hätten wir hier mit Sicherheit etwas gekauft. Dafür haben wir uns aber ein kleines Mittagessen bei einer thailändischen Dame, die das Essen auf ihrem kleinen Boot – quasi eine schwimmende Garküche – zubereitet hat, gegönnt. Gegönnt ist vielleicht das falsche Wort, denn teuer war es bei weitem nicht. Wir bestellten „Spicy Papaya Salad“ und „Spicy Obstsalat“. Mhhh ist der lecker! Wir hatten neue Gerichte für uns entdeckt.

Floating Market

– Floating Market: bei der Dame recht unten haben wir etwas gegessen –

Floating Market

– Frisches Obst –

Floating Market

– viele Stände im Inneren des Marktes –

Floating Market

– Was bitte ist das!? –

Final haben wir mit der Tour alles richtig gemacht: wir hatten Spaß, haben sehr viel gesehen, es war etwas Touri, aber noch im Rahmen. Die Fahrt ist damit definitiv zu empfehlen! Aber Achtung Wackelgefahr, den Wellengang spürt man Abends im Bett auch noch.

Longtail-Boot-Tour

– wir hatten Spaß –

Ebenfalls für uns ein Muss in Bangkok ist die Khaosan Road. Darüber mögen sich die Geister streiten, aber wir denken man sollte sie zumindest einmal gesehen haben. Bei unserem ersten Besuch hatten wir nicht viel erwartet und fanden es dennoch cool – aber bei unserem zweiten Besuch waren wir schon fast begeistert. Nicht wegen der Khaosan Road selbst, die kannten wir ja bereits. Aber zu unserer Überraschung hat die Umgebung der berühmten Straße noch einiges mehr zu Bieten. Wir spinksten in ein kleines Sträßchen und wollten nur mal kurz gucken, plötzlich waren wir in einem richtig schönen Viertel und gingen ca. eine Stunde spazieren, bis wir uns in einem gemütlichen Café-Bistro mit Chill-Liegeflächen nieder ließen. Das war wirklich schön. Nicht ganz so chaotisch wie die Khaosan, aber immer noch viel zu sehen.

Khaosan Road

– Khaosan Road –

Bangkok Family

– Fotooo: Köpfe zusammen stecken –

Bangkok VW-Bulli Bar

– voll geil: diese VW Bulli-Bars –

Bangkok VW-Bulli Bar

– und noch einer in rot/weiß –

Viertel Khaosan Road

– Chillen im Viertel der Khaosan –

Thai(street)food – wir haben uns gebessert

Bei unserem ersten Besuch in Bangkok hatten wir uns ja noch nicht wirklich an Thai(street)food ran getraut, damit hatten wir nun (mit Vietnam im Gepäck) ein bisschen was aufzuholen. Wir glauben, mit den folgenden Gerichten können wir wieder ins Rennen gehen.

Thaifood Wo?
Fried Rice with Chicken and vegetable Streetfood in Sathorn- hier waren nur Einheimische
Spicy Papaya Salat Floating Market
Spicy Obstsalat Floating Market
Gai Pad Med Mamuang (Reis mit Chicken, Chili und Cashewnüssen) Khaosan Road
Pad Thai Khaosan Road
Thai-Nudeln mit gebratenen Garnelen und Chili-Limetten-Öl „Crust“ (Hotel-Restaurant)
Gai Pad Med Mamuang, Pad Thai

– links: Gai Pad Med Mamuang / rechts: Pad Thai –

Und beim nächsten Mal heißt die Aufgabe dann nur noch Streetfood. Wir steigern uns langsam…

Bangkok – was war anders als beim ersten Mal?

Wir müssen sagen, im Nachhinein waren wir bei unserem ersten Bangkok-Besuch tatsächlich etwas überfordert bzw. das Ganze war einfach etwas zu viel – dabei ging es wohl weniger um die Stadt, sondern eher um die gesamten Umstände der letzten Wochen und Monate: Job gekündigt, Wohnung gekündigt, Weihnachten, Abschiedsparty, letzten Erledigungen, los lassen, Aufbruch, Weltreise… Das alles steckte in uns und war uns auch etwas ins Gesicht geschrieben. Wir konnten uns auf die Stadt noch nicht richtig einlassen. Das ist uns aber erst bei unserem zweiten Besuch klar geworden. Zudem kam noch das erste Mal Asien. Einiges ist uns beim ersten Mal gar nicht aufgefallen und  anderes wiederum fanden wir total krass, wie z.B. die Gehwege, das Kabel-Gewusel in den Straßen, der Dreck oder der Verkehr, was beim zweiten Mal schon ganz normal war.

Bangkok Kabel

– Kabel-Gewusel, das ist allerdings noch harmlos –

Nun hatten wir natürlich den Vorteil, dass wir beim 2. Besuch mit Kuala Lumpur, Singapur und weiteren Städten in Vietnam schon ein bisschen Asien-Erfahrung mit uns brachten. Und tatsächlich sahen wir Bangkok auf einmal mit ganz anderen bzw. neuen Augen. Es gefiel uns viel besser! Und wir konnten die Stadt anders auf uns wirken lassen. Da ist es wieder: es kommt auch immer auch auf die Perspektive an und auf die Verfassung, in der man gerade ist. take the chance

ZOOM Rooftop Bar

– Glücklich auf der ZOOM-Rooftop Bar –

Hier geht´s zur Bangkok-Vita 
(Die ist selbstverständlich mit unseren neuen Erkenntnissen angepasst.)

  3 Minuten Bangkok-Impressionen

16. – 18.02.2017 Bangkok 

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